Neuer GDL-Streik: Bahnkunden sind genervt

Marian - So wie er die Welt sieht: MarktSpiegel-Cartoonist Marian Kamensky mit einem Cartoon zum Thema ,,Bahnstreik - Weselsky legt Deutschland lahm". Der erneute Warnstreik der GDL - über fast sieben Tage - erhitzt die Gemüter im Land. Auch aus Berlin kommt massive Kritik: Der erneute Streik sei ein Risiko für die deutsche Wirtschaft. (Foto: Cartoon Marian Kamensky)
Ein Drittel der Züge im Fernverkehr fahren - Kostenlose Servicenummer 08000 996633 geschaltet - Ersatzfahrplan im Internet abrufbar

NÜRNBERG (pm/nf) - Der Ersatzfahrplan der DB AG ist stabil angelaufen. Seit heute Morgen (5. Mai 2015) ab Betriebsbeginn gilt wegen des Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ein besonderer Fahrplan im Personenverkehr. Wie von der Bahn ankündigt, verkehren im Fernverkehr ein Drittel der Züge und im Regionalverkehr bis zu zwei Drittel der Züge.


Die GDL hatte angekündigt, für 127 Stunden bundesweit in den Ausstand zu treten. In Bayern fährt jeder zweite Zug im Regionalverkehr und bei der S-Bahn München. Besonders vom Streik betroffen ist der Großraum Halle, Leipzig, Dresden. Hier fahren lediglich 15 Prozent der Züge im Regionalverkehr. Für die Dauer der GDL-Streiks im Personenverkehr arbeiten die Betriebszentralen, Fahrplaner, Disponenten und das weiterhin einsetzbare Fahrpersonal mit Hochdruck daran, die Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr mit einem reduzierten Zugangebot an ihr Ziel zu bringen. Zahlreiche zusätzliche Mitarbeiter sind im Einsatz. Im Fernverkehr werden heute statt der üblichen 804 nur 245 Züge fahren.

Ab Mittag ist der für die kommenden 48 Stunden geltende Ersatzfahrplan unter www.bahn.de/liveauskunft abrufbar.
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