Noch nicht zu spät für die Spaeth-Villa

Architektenwettbewerb gefordert

NÜRNBERG - Die Erzdiözese Bamberg nimmt in Anerkennung des Denkmalcharakters der architekturhistorisch wertvollen, 1874 im Stil eines nordfranzösischen Schlösschens erbauten grü?nderzeitlichen Spaeth-Villa davon Abstand, deren Vorderseite durch zwei Blöcke zu verbauen.

Ein Architektenwettbewerb, wie ihn die CSU-Fraktion bereits gefordert hat, soll nun den Weg fü?r eine städtebaulich und landschaftsräumlich verträgliche Lösung aufzeigen. Ungeachtet der fundierten Bedenken des Baukunstbeirats und der Stadtheimatpflegerin und entgegen den fachlichen Stellungnahmen von Altstadtfreunden e.V. und Geschichte fü?r Alle e.V. verfolgte die Bauverwaltung zunächst beharrlich eine städtebaulich unsensible Lösung entgegen den Festlegungen des Bebauungsplans. Die CSU-Fraktion hielt die Verbauung der Vorderseite der Spaeth-Villa durch zwei unförmige Baublöcke aus städtebaulichen, denkmalpflegerischen und historischen Grü?nden für völlig inakzeptabel, was im März im Stadtplanungsausschuss auch Gegenstand einer kontroversen Debatte war.
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