Nürnberg spielt Wagner

Nürnberg spielt Wagner. Bild: Stadt Nürnberg

Jubiläum in der Stadt der „Meistersinger“ / Hauptmarkt wird zu „Wagners Festwiese“

NÜRNBERG - Schillernde Stadtgeschichte auf grünem Hintergrund kennzeichnet die Ausstellungsarchitektur der Sonderschau „Wagner – MeisterSinger – Sachs“, mit dem die Stadt Nürnberg im Stadtmuseum Fembohaus ins Jubiläumsjahr Richard Wagners startet. 

Bis zur Neuinszenierung des „Ring“-Opernzyklus ab Dezember durch den renommierten Regisseur Georg Schmidleitner am Staatstheater Nürnberg werden Theater-Auftragswerke, Ausstellungen, Filme und atmosphärische Open-Air-Begegnungen unter dem augenzwinkernden Motto „Nürnberg spielt Wagner“ zu einer überraschenden Lichterkette verknüpft. Das Germanische Nationalmuseum, in dessen Besitz die Originalpartitur zu „Meistersinger von Nürnberg“ ist, plant eine Ausstellung zur Entstehung der Wagner-Oper (21. Februar bis 2. Juni), das DB-Museum zeigt die erfolgreiche Schau „Götterdämmerung“, über Wagners Förderer Ludwig II. (ab 17. Mai), das Zelt-Festival „Circus Wagner“ (27. Juni bis 9. Juli) fächert neue Facetten an Richard Wagner auf – mit der Uraufführung des Frühwerks „Eine glückliche Bärenfamilie“ durch die Pocket Opera Company (Regie: Peter Paul Pachl), mit der Premiere einer „Tannhäuser“-Parodie nach Nestroy durch das EnsembleKontraste und dem Kabarettisten Matthias Egersdörfer, mit dem Figurentheater Waidspeicher und dem Comedy-Gebläse von Mnozil Brass und ihrer Bayreuther Auftragsproduktion „Hojotoho“. Der Nürnberger Hauptmarkt wird am 25. Juli, dem Vorabend des diesjährigen Bardentreffens, zu „Wagners Festwiese“, wenn unter freiem Sommerhimmel ein Fest mit den „Meistersingern“ und der Staatsphilharmonie Nürnberg gefeiert wird. Dazu kommen viele Aufführungen in der Oper, Filmvorführungen und Kunstaktionen.

Zum Auftakt von „Nürnberg spielt Wagner“ untermauert das Stadtmuseum Fembohaus mit „Wagner – MeisterSinger – Sachs“ die These, dass Nürnberg sehr wohl eine Wagner-Stadt ist. Eine griffige Geschichtsskizze, die um Hans Sachs und den Meistersang, die Ausbeutung der Romantik-Idylle von Wagner bis Adolf Hitler kreist und sich auch noch Zeit nimmt für einen Seitenblick auf die weltweit gefeierte Wagner-Heroine Martha Mödl – sie stammte aus Nürnberg. Weitere Infos unter:

www.nuernberg-spielt-wagner.de








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