OB Maly: Neues Leben im Herzen der Südstadt

Neuerrichtung eines Einkaufszentrums am Aufseßplatz

NÜRNBERG (pm/nf) - Die Stadt Nürnberg genehmigt den Vorbescheid für einen Neubau auf den Flächen des ehemaligen Kaufhofs am Aufseßplatz. Auf dem Baugrundstück kann, wie vorgesehen, ein Shoppingcenter mit Gastronomieflächen und ergänzenden Wohnungsflächen im 3. und 4. Obergeschoß entstehen. Nach der Schließung des Warenhauses hatte die Firma Metro als Eigentümer der Flächen einen Antrag auf Vorbescheid zur Klärung wesentlicher städtebaulicher Fragen auf dem eigenen Grundstück eingereicht. Dieser Vorbescheid konnte nun positiv beschieden werden.

„Diese Genehmigung ist der Auftakt für neues Leben im Herzen der Südstadt. Ich bin überzeugt, dass nun auch die eigentliche Investitionsentscheidung zu Gunsten des Standorts fallen wird und damit der dringend nötige Anker am Aufseßplatz gesetzt wird“, so Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly.
Abgefragt wurden sowohl die Nutzungen als auch die städtebauliche Dimension, also die Maße des Baukörpers. Der Vorbescheid schafft noch kein endgültiges Baurecht und macht auch keine Aussagen zur Baugestaltung. Dies ist einem späteren Bauantrag vorbehalten.

Der Bauherr hat mit dem Bescheid im Rahmen eines Bauantrags die Möglichkeit, an Stelle des alten Kaufhofs in einem neuen Gebäude ein modernes Shoppingcenter mit einer Bruttogeschossfläche von insgesamt 36.700 Quadratmeter zu errichten. Davon sind etwa 27 000 Quadratmeter für Einzelhandel und die zugehörige Gastronomie vorgesehen, knapp 10.000 Quadratmeter dienen für Wohnen und Büros.

„Mit der zügigen Genehmigung des Antrags besteht für den Investor nun Planungssicherheit – im Sinne der Südstadt bleibt zu hoffen, dass die weiteren Schritte zur Realisierung des Vorhabens nun ebenso zügig erfolgen“, sagt Bau- und Planungsreferent Wolfgang Baumann. Nachdem das Verfahren an sich eine große Zahl von Bürgerinnen und Bürgern interessierte, wurde der Weg der öffentlichen Nachbarbeteiligung gewählt. Insgesamt gab es nur zwei Nachbareinwendungen, die aber nicht den Kern des Vorbescheidsantrags berührten.
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