Oberbürgermeisterkandidaten am MarktSpiegel-Lesertelefon

Sebastian Brehm (l.) und Dietmar Helm nahmen sich viel Zeit für die Fragen der MarktSpiegel-Leserinnen und -Leser. (Foto: John R. Braun)

NÜRNBERG - Große Resonanz bei der MarktSpiegel-Telefonaktion am vergangenen Freitag. Eine Stunde lang nutzten zahlreiche Leserinnen und Leser die Möglichkeit, Fragen an die beiden OB-Herausforderer Sebastian Brehm (CSU Nürnbeg) und Dietmar Helm (CSU Fürth) zu stellen.

Dabei gab es eine Mischung aus allgemeinen politischen Themen und individuellen Problemen. OB-Herausforderer Sebastian Brehm sah sich vor allem mit dem Wunsch nach mehr Sauberkeit in der Stadt Nürnberg konfrontiert. Konkret wurde bemängelt, dass auf öffentlichen Flächen immer noch Laub aus dem vergangenen Jahr liege. Sebastian Brehm versprach im Falle seiner Wahl den SÖR neu auszurichten und Zuständigkeiten besser zu koordinieren. Außerdem bekräftigte Brehm an seienr Forderung nach einem Konzertsaal auf dem ehemaligen Augustinerhofgelände festzuhalten. Die Stadt brauche eine geeignete Halle, um auch wieder Musiker von Weltrang in die Noris zu bringen. Dietmar Helm sah sich, wie auch schon Dr. Thomas Jung eine Woche zuvor, vor allem mit dem Wunsch nach mehr Angeboten für Senioren in der Kleeblattstadt konfrontiert. Dabei gehe es nicht nur zum Tanzveranstaltungen, sondern auch um Darbietungen aus den Bereichen Kleinkunst, Musik und Theater. Ein Anrufer war der Meinung, dass die Stadt Fürth wieder ein großes Kino vergleichbar mit dem Cinecitta in Nürnberg brauche. Ebenfalls am Herzen liegt den Fürther die Belebung der Innenstadt. Hier ging es unter anderem um die Themen „Neue Mitte“ und „City Center“. Dietmar Helm betonte, dass dies die Aufgabe privater Investoren sei. Hier könne die Stadt werben und fördern, nicht jedoch konkrete Ansiedelungswünsche seitens der Bevölkerung durchsetzen.

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