Revitalisierung des E-Werks im Büropark Tullnau

NÜRNBERG (pm/nf) - Mit der Eröffnung des Restaurantbetriebs am Donnerstag, 20. August 2015, schreitet die Revitalisierung des E-Werkes auf dem Areal des ehemaligen Milchhofes in der Tullnau dem Abschluss entgegen. Ergänzt wird das Angebot bis Anfang 2016 um eine Kindertagesstätte mit 47 Plätzen.

Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas sagt hierzu: „Die Revitalisierung des 119 Jahre alten E-Werks ist ein Glücksfall für den High-Tech, Büro- und Dienstleistungsstandort entlang der Kressengartenstraße und ist ein weiterer wichtiger Baustein in dem 2010 begonnenen Konversionsprozess des ehemaligen Milchhofareals. Die Ergänzung des Areals um ein Restaurant und eine Kindertagesstätte bringt dem Standort nochmals eine deutliche Attraktivitätssteigerung und den inzwischen circa 2 500 Beschäftigten vor Ort einen direkten Nutzen.“

Im Jahr 2014 wurden zwischen der DIBAG als ursprünglicher Eigentümerin des ehemaligen E-Werks und der Stadt Nürnberg sowie anschließend zwischen der Stadt Nürnberg und der Tullnau Immobilien GmbH & Co. KG Grundstücksverträge abgeschlossen, um eine Reaktivierung des ehemaligen E-Werks zu ermöglichen. In dem Anwesen entstehen auf jeweils zwei Etagen eine Kindertagesstätte mit circa
400 Quadratmetern Nutzfläche und ein Gastronomiebetrieb mit circa
600 Quadratmetern Nutzfläche, die zu einer Attraktivitätssteigerung des ehemaligen Milchhof-Areals beitragen. Die Umbauarbeiten hatten nach Erteilung der Baugenehmigung im März 2015 begonnen.
Der ehemalige Milchhof wurde 1930 errichtet und bis 1995 betrieben. Neben dem E-Werk, das den Molkereibetrieb mit Elektrizität versorgte, ist noch das Verwaltungsgebäude nach Entwürfen von Otto Ernst Schweizer erhalten. Das Areal mit einer Größe von 45 000 Quadratmetern wurde 2004 von der DIBAG-Gruppe erworben und ab 2010 als zentral gelegener, hochwertiger Büro- und Dienstleistungsstandort neu bebaut. Die Nutzungen werden durch IT-, Telekommunikations- und High-Tech- Branchen sowie hochwertige Dienstleister und Banken dominiert. Insgesamt sind dort bis dato etwa 2 500 Arbeitsplätze angesiedelt worden.
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