Sachspenden für Hochwasseropfer in Serbien und Bosnien werden gesammelt

Die freiwilligen Helferinnen und Helfer haben ganze Arbeit geleistet. Wieder ist ein Lastwagen bis unters Dach mit Hilfsgütern vollgepackt. Jetzt geht es ins Katastrophengebiet nach Serbien und Bosnien. (Foto: oh)

NÜRNBERG - Die Serbisch orthodoxe Diözese für Mitteleuropa, Pfarrei Nürnberg, sammelt Sach- und Geldspenden für die Opfer der aktuellen Flutkatastrophe, die Serbien, Bosnien und Herzegowina in den letzten Wochen heimgesucht hat.

Vier Konvois haben das Lager bereits verlassen und bis Anfang Juli sollen etwa im Wochentakt weitere folgen. Die Not, so Goran Vejnovic, der die Aktion zusammen mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt, sei groß. Viele Familien hätten Haus und Habe verloren. Ethnische Differenzen würden keine Rolle spielen, so Vejnovic. Alle Waren werden gerecht zwischen den betroffenen Ländern aufgeteilt.
Gesammelt werden vor allem Sachspenden wie beispielsweise. Nahrungs- und Hygieneartikel für Babys, Insektensprays, Desinfektions- und Reinigungsmittel, Hygieneartikel für Erwachsene, haltbare Lebensmittel sowie Spielsachen für Kinder. Sachspenden können noch bis einschließlich 11. Juli im Innenhof des Logistikzentrums in der Nimrodstraße 25/Ecke Vogelweiherstraße abgegeben werden. Ansprechpartner für diese Aktion ist die Serbisch orthodoxe Diözese für Mitteleuropa, Pfarrei in Nürnberg, Kranischstraße 4, 90427 Nürnberg-Schniegling. Die Kontaktpersonen für die Hilfstransporte sind Daniel Lazic, Handynummer 0160/97513383, oder via E-Mail unter daniel.lazic@t-online.de und Darko Kvrzic, Handynummer 0170/6015151. Weitere Informationen werden auch durch die Serbisch orthodoxe Kirche unter der Rufnummer 0911/3130202 erteilt. Hier erfahren Interessierte weitere Details für Geld- und Sachspenden.
Auch der Bayerische Rundfunk hat bereits über diese Aktion berichtet. Ein entsprechendes Video kann unter folgendem Link angesehen werden: http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachric...
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