Sanierung des U1-Bahnhofes Frankenstraße: Deutliche Fortschritte sichtbar

Die Arbeiten am U-Bahnhof Frankenstraße begannen am 1. September 2016 mit der Treppensanierung, kürzlich wurden die Sitzflächen der Holzbänke und die Abfallkörbe ausgetauscht. Auch die Bahnsteigkanten werden im Sommer saniert, denn hier bröselt der Beton. 2018 werden die Arbeiten abgeschlossen. (Foto: VAG/Claus Felix)
 
Die Arbeiten am U-Bahnhof Frankenstraße begannen am 1. September 2016 mit der Treppensanierung, kürzlich wurden die Sitzflächen der Holzbänke und die Abfallkörbe ausgetauscht. Auch die Bahnsteigkanten werden im Sommer saniert, denn hier bröselt der Beton. 2018 werden die Arbeiten abgeschlossen. (Foto: VAG/Claus Felix)
NÜRNBERG (pm/nf) - Der U-Bahnhof Frankenstraße gehört zu den Objekten, die im Zuge des Revitalisierungsprojektes des U-Bahnbauamtes der Stadt Nürnberg und der VAG saniert werden. Die Arbeiten am U-Bahnhof Frankenstraße, der seit 1974 in Betrieb ist, begannen am 1. September 2016 mit der Treppensanierung.

Kürzlich wurden die Sitzflächen der Holzbänke und die Abfallkörbe ausgetauscht. Zum Abschluss der Maßnahme werden an der Oberfläche durch den Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) die Bushaltestellen mit Blindenleitplatten versehen und somit der Bodenbelag erneuert. Auch die Bahnsteigkanten werden im Sommer saniert, denn hier bröselt der Beton. 2018 werden die Arbeiten abgeschlossen.
„Ziel des Revitalisierungsprojektes ist es, die in die Jahre gekommenen U-Bahnhöfe optisch aufzuwerten. Die Verschönerungsaktionen werden dabei, wann immer möglich, mit ohnehin anstehenden Instandhaltungsmaßnahmen verknüpft, um Bauzeiten gering zu halten und Kosten zu reduzieren. Zudem stehen unter anderem Verbesserungen hinsichtlich der Barrierefreiheit und der Fahrgastinformation an. Die U-Bahnhöfe werden insgesamt attraktiver, wodurch auch der Komfort für die Fahrgäste erhöht werden soll“, so Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der VAG.

Die älteren U-Bahnhöfe sind in zwei Gruppen eingeteilt worden: Zu der ersten Gruppe gehören jene Bahnhöfe, die vom U-Bahnbauamt von Grund auf saniert werden müssen. Den Anfang machte 2015 der U-Bahnhof Scharfreiterring, im nächsten Jahr ist der U-Bahnhof Muggenhof an der Reihe. Der anderen Gruppe wurden die Bahnhöfe zugeordnet, deren Substanz noch besser erhalten ist. Die dort anberaumten Maßnahmen setzt die VAG im Rahmen ihres Instandhaltungsprogrammes durch. Die VAG wird pro Jahr bis zu vier U-Bahnhöfe umgestalten, damit diese wieder einladender werden. Den Anfang machte der U-Bahnhof Frankenstraße, es folgen dieses Jahr noch die U1-Bahnhöfe Langwasser Mitte, Gemeinschaftshaus und Langwasser Süd. Bis 2019 stehen insgesamt zwölf Bahnhöfe an.

Bisherige Maßnahmen am Bahnhof Frankenstraße

Bau-Ingenieurin Christina Bröß, bei der VAG gemeinsam mit einem Kollegen zuständig für die baulichen Unterhaltsmaßnahmen im U-Bahn-Bereich, plant und koordiniert die Arbeiten. Inzwischen sieht man an allen Treppenaufgängen
bzw. -abgängen – die den gleichnamigen Busbahnhof mit dem U-Bahnhof verbinden – sowie am Busbahnhof Frankenstraße und im Untergrund deutliche Fortschritte: Bisher wurden fünf der sieben Treppen durch neue Treppen aus Stahlbeton ersetzt.

Die Betonwände an den Abgängen, am Busbahnhof und im Untergrund wurden abgestrahlt. Alle Fliesen wurden gründlich gereinigt, an die Stelle von abgeplatzten oder gesprungenen Fliesen kamen neue. Das gilt auch für die anderen Flächen; Oberlichter, Einbauten und Jalousien am Kiosk strahlen jetzt wieder wie neu. Maler sorgten für die Auffrischung der Farbe, die Sitzflächen der Holzbänke und Abfallkörbe wurden ausgetauscht. Und auch die Wegeleitbeschilderung ist neu: Sie wird zusätzlich durch Tafeln an den Säulen am Bahnsteig ergänzt, die den Linienverlauf zeigen.

Kosten der Maßnahmen in der Frankenstraße

Die Gesamtkosten im Jahr 2016 beliefen sich auf zirka 800.000 Euro. Im Jahr 2017 rechnet die VAG mit etwa 500.000 Euro. Diese Kosten trägt die VAG, als Betreiberin der U-Bahnhöfe und zuständig für die Instandhaltung.
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