Smarte Citylogistik in Nürnberg: Erfolgreiches Projekt Lastenfahrräder wird erweitert

Im März 2017 wurde das neue Projekt ,,Lastenfahrräder in Nürnberg" vorgestellt. Jetzt gibt es bereits eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Pilotprojektes. (Foto: Nicole Fuchsbauer)
NÜRNBERG (pm/nf) - Das vom Wirtschaftsreferat der Stadt Nürnberg unterstützte Citylogistik-Pilotprojekt mit elektrischen Lastenfahrrädern, die Pakete von einem Mikrodepot aus zu den Empfängern bringen, wird durch zwei innovative Folgeprojekte erweitert.

In dem einen Folgeprojekt soll ein zulassungsfreies Light Electric Vehicle (LEV) speziell für die elektromobile Auslieferung von Kleinsendungen und Paketen im innerstädtischen Umfeld entwickelt werden. Das andere Folgeprojekt betrifft nachhaltige logistische Mehrwertdienste für den Einzelhandel und Apotheken durch Kooperation in logistischen Netzwerken.

Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg: ,,Mit dem Projekt wollen wir innerstädtische Lieferverkehre ökologisch wie ökonomisch nachhaltig gestalten. Damit sind wir erneut Vorreiter für innovative Citylogistik und setzen einen weiteren Baustein für die ,smart city' der Zukunft. Und wenn ein Projekt bereits in der Modellversuchsphase Folgeprojekte generiert, dann ist das ein Erfolg!" Dr. Fraas dankt in diesem Zusammenhang Professor Dr.-Ing. Ralf Bogdanski von der Technischen Hochschule Nürnberg, der die Projekte initiiert hat, wissenschaftlich begleitet und auswertet. Das Wirtschaftsreferat leistet Teile der Projektfinanzierung des Mikro-Depot-Konzeptes, koordiniert für die übrigen beteiligten städtischen Dienststellen Belange des Projektes und wirkt fachlich im Projektlenkungsausschuss mit.
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