So funktioniert Erste Hilfe

Freiwillige des ASB zeigen die richtigen Handgriffe. (Foto: oh/ASB)

Freiwillige des ASB zeigten den Passanten die richtigen Griffe

NÜRNBERG (pm/nf) - Großen Zuspruch erhielt das Projekt der FSJler des bayerischen Arbeiter-Samariter-Bundes in der Nürnberger Innenstadt: Jugendliche stellten in der Karolinenstraße Passanten anschaulich dar, wie einfach es ist, Erste Hilfe zu leisten.

Sie kommen aus den unterschiedlichsten Teilen Bayerns und haben doch alle das gleiche Ziel in ihrem sozialen Jahr vor Augen: Helfen. Früher nannte man sie „Zivis“ heute sind es die FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr), die im Fahrdienst, der Erste-Hilfe-Ausbildung, aber auch im Rettungsdienst tätig sind und sich engagieren.
So auch die 15 Jugendlichen, die ihren Dienst beim ASB Bayern ableisten. Diese kamen zu ihrem Mittelseminar in Lauf an der Pegnitz zusammen, um ihr gemeinsames soziales Projekt zu planen und durchzuführen. Geeinigt hatte man sich auf einen Erste-Hilfe-Kurs inmitten der Nürnberger Innenstadt.
Einfachheit, Effektivität und schnelle Erlernbarkeit waren die wichtigsten Anliegen der jungen Instruktoren. So beschränkte man sich den bei strahlendem Sonnenschein bummelnden Passanten lebenserhaltende Maßnahmen in verschiedenen Stationen näher zu bringen. Unter anderem wurde erläutert, wie ein Notruf richtig abgesetzt, ein Druckverband angelegt und ein Bewusstloser in die stabile Seitenlage gedreht wird. Menschenmagnet stellte eine Unterweisung in die Laienreanimation mit und ohne AED (Automatischer Externer Defibrillator) an einer Puppe dar. Wichtig hierbei war es den jungen Anleitern, dass die Zuschauer mit in das Geschehen einbezogen wurden und selber Hand anlegten. „Unser größtes Ziel war es, den Leuten zu zeigen, dass wirklich jeder helfen kann“, sagt Rettungssanitäter Max Hamann von der ASB-Notfallhilfe Erlangen. „Zudem wollten wir ihnen natürlich die Angst nehmen, etwas falsch zu machen. Wenn wir dies auch bei nur einem Einzelnen erreicht haben, werte ich dieses Projekt als vollen Erfolg.“ Die großen Menschentrauben vor den einzelnen Stationen schienen dies zu bestätigen.
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