Stadt-Umlandbahn: „JA zum Einstieg“ ist das Motto

Demonstrative Einigkeit: MdL Walter Nussel, Landrat Alexander Tritthart, Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann, Finanz- und Heimatminister Markus Söder, MdB Staatssekretär Stefan Müller und MdL Michael Brückner (v.l.n.r.) sagen „JA zum Einstieg“. Foto: Uwe Müller
 
Gedankenaustausch zu einem Projekt, dass der Metropolregion künftig nur Vorteile bringen soll. Foto: Uwe Müller

HERZOGENAURACH / REGION (mue) - Deutlicher geht es nicht: Bei einem Ortstermin zum Thema Stadt-Umlandbahn (StUB) am Olympiaring in Herzogenaurach sprachen sich Bundestagsabgeordneter Stefan Müller, der Bayerische Finanzminister Markus Söder, Innenminister Joachim Hermann, Landtagsabgeordneter Walter Nussel, Landrat Alexander Tritthart und der für Nürnberg-Nord zuständige Landtagsabgeordnete Michael Brückner dafür aus, bei dem Bürgerentscheid am 19. April „JA“ zum Kreistagsbegehren und damit „JA zum Einstieg“ zu sagen.


Alle Politiker votieren eindeutig für eine entsprechende Analyse zur Finanzierung der Stadt-Umlandbahn im Landkreis Erlangen-Höchstadt. Die Analyse nimmt zirka drei Jahre in Anspruch und wird derzeit durch öffentliche Mittel aus dem Bayerischen Staatsministerium gefördert. „Neunzig Prozent Bezuschussung der förderfähigen Kosten – mehr ist kaum noch möglich“, so Finanzminister Markus Söder. Diese Chance dürfe man sich nicht entgehen lassen, „... denn wir hier in Franken sollten bayerisches Geld ruhig nutzen – bevor es andere bekommen.“ MdL Walter Nussel und MdB Stefan Müller bedankten sich bei Joachim Herrmann und Markus Söder für ihren persönlichen Einsatz zur Aufstockung der fianziellen Hilfen. Sie unterstrichen, dass es sich bei der „StUB“ nicht nur um ein regionales Projekt handelt, sondern um eines für ganz Franken.

Tausende neue Arbeitsplätze in den nächsten Jahren

Erst nach einem positiven Ausgang des Bürgerentscheides am 19. April, so wurde weiter informiert, könne endlich eine konkrete Planung beginnen – einhergehend mit ebenso konkreten Zahlen, die dann auf den Tisch kämen. Die Analyse gilt also als Entscheidungsgrundlage für eine Planung der „StUB“. Es gehe letztlich darum, in die Planung einzusteigen, um dann zu entscheiden, ob eine Realisierung wirtschaftlich sei. Die bezeichnung „StUB“ trifft dabei nach Söders Worten den Nagel nicht richtig auf den Kopf: „Metropolbahn wäre eine bessere Bezeichnung, weil die Region dadurch eindeutig besser und effektiver zusammenwachsen wird. Uns muss klar sein: Wir holen auf diese Art bedeutende Investitionen in die Region, die dadurch deutlich gestärkt wird.“

Aus gutem Grund hatten die Politiker für das Pressegespräch den Ort am Olympiaring gewählt – hier sollen in den nächsten Jahren auf der World of Sports weitere 2.500 Arbeitsplätze entstehen. Mit den drei Weltfirmen adidas, Puma und der Schaeffler-Gruppe sowie zahlreichen größeren, erfolgreichen Mittelstandsbetrieben zählt Herzogenaurach nicht nur zu den größten Städten im Landkreis, sondern ist in der Metropolregion Nürnberg sowie in ganz Franken ein sehr bedeutender Wirtschaftsstandort. Staatsminister Joachim Herrmann: „Mit der StuB gelingt es, die hier ansässigen Weltfirmen besser in die Region einzubinden, und davon profitieren alle. Gleichzeitig ist eine bessere Verbindung der verschiedenen Hochschulstandorte möglich – das wirtschaftsstarke Herzogenaurach als größte Kommune im Landkreis braucht einfach eine noch bessere Anbindung.“

Informationsabend am Montag

Ein öffentlicher Informationsabend zum Thema Stadt-Umlandbahn mit Joachim Herrmann steht am Montag, 13. April, ab 20.00 Uhr unter dem Motto „Ja zum Einstieg“ im Kultursaal der Fortuna Kultur-Fabrik (FKF), Bahnhofstraße 9, auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.

www.Ja-zum-Einstieg.de
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