Stadtentwässerung gewinnt bayerischen Innovationspreis

Preisübergabe im Staatsministerium mit Burkhard Hackspiel, Technischer Werksleiter der Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg, und Dr. Christian Barth (v.l.), Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. (Foto: Stadt Nürnberg / Stadtentwässerung und Umweltanalytik Reto Manitz)
NÜRNBERG (pm/nf) - Am heutigen Donnerstag, 18. Dezember 2014, hat in München das Bayerische Umweltministerium den bayerischen Abwasserinnovationspreis 2014 verliehen. Der Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg, Stadtentwässerung und Umweltanalytik (Sun), erhielt den ersten Preis für das Projekt Lebensraum Langwassergraben.

Das Dutzendteichgebiet ist ein bedeutender Naherholungsraum innerhalb der Stadt Nürnberg. Durch den Einsatz innovativer Technologien lassen sich Verbesserungen beim Gewässerschutz erzielen, die den Erholungswert weiter steigern. Dem Großen Dutzendteich fließen im Jahr rund 110 Millionen Kubikmeter Wasser aus den Regenwasserkanälen des Stadtteils Langwasser zu. Grundlegendes Ziel ist es, den Großen Dutzendteich vor den Belastungen aus diesen Regenwassereinleitungen zu schützen. Hierzu dienen die nun mit einer Zuwendung von 250 000 Euro ausgezeichneten Maßnahmen des Projekts „Lebensraum Langwassergraben“. Die Umgestaltung und Aufwertung des Regenrückhaltebeckens umfasst eine Fläche von rund 15 Hektar zwischen Hans-Kalb-Straße und Karl-Schönleben-Straße.

Die Ziele der Umgestaltung des Regenrückhaltebeckens Langwasser sind: die Rückhaltung von Nährstoffbelastungen aus der Regenwasserkanalisation des Stadtteils Langwasser, die ökologische Aufwertung der Waldfläche im Regenrückhaltebecken und der Hochwasserschutz für den unterhalb liegenden Abschnitt des Langwassergrabens.

Weitere Informationen im Internet: http://www.sun.nuernberg.de/langwassergraben.html
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