Starker Wille statt Promille

Aktion ,,bunt statt blau". Schulen im Freistaat können am Plakatwettbewerb gegen Alkoholmissbrauch teilnehmen. (Foto: DAK Gesundheit)

Gesundheitsministerin Huml startet DAK-Kampagne „bunt statt blau“
2000 Schulen im Freistaat können am Plakatwettbewerb gegen Alkoholmissbrauch teilnehmen

NÜRNBERG (pm/nf) - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml unterstützt auch 2014 als Schirmherrin die DAK-Kampagne „bunt statt blau“ zur Alkoholprävention. Der Plakatwettbewerb für Schüler zwischen 12 und 17 Jahren startet zum fünften Mal. Bayernweit wurden 2000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Hintergrund: 2012 kamen im Freistaat 5566 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Das war nach sechs Jahren erstmals ein leichter Rückgang um 1,5 Prozent, aber im Vergleich zum Jahr 2001 eine Steigerung um 135 Prozent.

„Bei bunt statt blau sprechen Jugendliche Jugendliche an. Sie werden zu starken Botschaftern in der Alkoholprävention", erklärt Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml, die gerne wieder die Schirmherrschaft übernommen hat. Auch für Lehrer biete die Kampagne eine gute Möglichkeit, das Thema auf kreative Weise im Unterricht aufzugreifen. Huml: „Die Zahlen zeigen eine erste Trendwende. Aber jeder Jugendlicher, der wegen zu viel Alkohol ins Krankenhaus muss, ist einer zu viel. Bayern wird daher in seinen Anstrengungen nicht nachlassen, sondern den erfolgreichen Weg in der Alkoholprävention mit Projekten wie ;Starker Wille statt Promille' oder ,HaLT' weiterbeschreiten und ausbauen."

„Wir freuen uns über den Rückgang. Er darf aber nicht über die negative Entwicklung der letzten Jahre hinwegtäuschen“, erklärt Gottfried Prehofer, Landeschef der DAK-Gesundheit. „In Bayern landen nach wie vor Tag für Tag durchschnittlich 15 Kinder und Jugendliche betrunken in der Klinik.“ Deshalb gehöre die Aufklärungsarbeit mit den jungen Menschen weiterhin zur Tagesordnung der Krankenkasse. „Bei `bunt statt blau´ bekennen die Schüler selbst Farbe. Das macht die Kampagne so erfolgreich und wird nun im fünften Jahr fortgesetzt“, ergänzt Prehofer. Seit 2010 haben bundesweit 52.000 junge Künstler Plakate mit eindrucksvollen Botschaften gegen das Komasaufen gemalt. „bunt statt blau“ wurde mehrfach ausgezeichnet und wird im Freistaat von zahlreichen lokalen Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt.

Hintergrund:

„bunt statt blau“ ist in den vergangenen Jahren als erfolgreiche Präventions- und Kommunikationskampagne mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Health Media Award 2012. Informationen zum Wettbewerb 2014 gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internetwww.dak.de/buntstattblau
Die Kampagne ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“, die seit zehn Jahren Schüler, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.
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