Startschuss für die ,,Kulturwerkstatt auf AEG“

Vielfältiges Angebot zur kulturellen Bildung entsteht

NÜRNBERG (pm/nf) - Mit der Zuweisung der Fördermittel aus dem Bund - Länder - Programm „StadtumbauWest“ und aus dem Strukturprogramm Nürnberg-Fürth in Höhe von 7,7 Millionen Euro kann nun die Vergabe der Bauleistungen für die „Kulturwerkstatt Auf AEG“ erfolgen. Somit können die Umbauarbeiten im Jahr 2014 beginnen.

Wirtschafts- und Stadtentwicklungsreferent Dr. Michael Fraas ist davon überzeugt, dass dieses Projekt dazu beiträgt, die Stadterneuerung und den Strukturwandel im Nürnberger Westen erfolgreich weiter voranzubringen: „Mit der ‚Kulturwerkstatt Auf AEG‘ entsteht ein Leuchtturmprojekt. Es ist auch für die wirtschaftliche Entwicklung im Nürnberger Westen wichtig, dass die Stadt dort attraktiven Raum für Begegnungen schafft und den Bürgerinnen und Bürgern in Muggenhof und Eberhardshof neue Möglichkeiten bietet.“
Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner sagt hierzu: „Ab 2015 laden wir die Bevölkerung ein, die neuen Räume zu besuchen. Einziehen wird nicht nur das Kulturbüro Muggenhof und die städtische Musikschule, sondern auch die Akademie für Schultheater und Theaterpädagogik, der KinderKunstRaum und das Centro Espanol. Unser Amt für Kultur und Freizeit bietet so in der ‚Kulturwerkstatt auf AEG‘ ein vielschichtiges Angebot zur kulturellen Bildung für alle Bürgerinnen und Bürger, nicht nur aus dem Nürnberger Westen.“
Zusammen mit Mitteln aus der Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg in Höhe von 1,5 Millionen Euro wird mehr als die Hälfte der geschätzten Kosten von 16 Millionen Euro bezuschusst. Im Rahmen des Strukturprogramms Nürnberg-Fürth, das die bayerische Staatsregierung nach der Quelle-Insolvenz aufgelegt hatte, konnte ein höherer Anteil an Landesmitteln für das Projekt in Anspruch genommen werden.
Fraas begrüßt in diesem Zusammenhang auch die Entscheidung des Freistaats Bayern, Gebäudeflächen auf dem ehemaligen AEG-Areal für die Ansiedlung von Forschungs- und Hochschuleinrichtungen zu erwerben: „Die direkte Nachbarschaft von Kultur und Wissenschaft wirkt auf beide Seiten befruchtend und stärkt das Kreativpotenzial am Standort Nürnberg deutlich.“
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