Steuern? Was ist das?

Nürnbergs Kämmerer Harry Riedel (2.v.l.) mit Abdul Wahed Mohd Sharif (r.) von der Stadtverwaltung Abu Dhabi. (Foto: Stadt Nürnberg/Reuter)

Delegation aus Abu Dhabi informiert sich über städtisches Finanzwesen

NÜRNBERG (pm/nf) - Eine Delegation aus der Stadt Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat sich im Nürnberger Rathaus über das städtische Finanzwesen und die SAP-Software der Stadt informiert. Stadtkämmerer Harry Riedel stellte zusammen mit Mitarbeitern den Vertreterinnen und Vertretern aus den Emiraten die Aufgaben des Finanzreferats und dessen Organisation und Prozesse vor. Besonderes Interesse fand dabei das Steuersystem, das in den Golfstaaten bislang nur in Ansätzen vorhanden ist.

Auch die Organisation des öffentlichen Dienstes im Finanzbereich soll im Emirat in Teilen neu organisiert werden. Hierfür holten sich Bedienstete aus der Hauptstadt des gleichnamigen Emirats Anregungen aus der Frankenmetropole. „Für eine Kommunalverwaltung ist es nicht alltäglich, so weit über seine eigenen Grenzen hinweg, Erfahrungen auszutauschen. Ich freue mich daher, dass selbst in den Golfstaaten unser Wissen und unsere Kenntnisse gefragt sind. Unsere Hauptaufgabe wird aber auch in Zukunft selbstverständlich in Franken bleiben“, so Kämmerer Harry Riedel schmunzelnd.

Die aufstrebende Metropole am Persischen Golf ist mit gut 620.000 Einwohnern etwas größer als Nürnberg. Bis 2030 will die Stadt aus dem Schatten des benachbarten Dubai heraustreten und über seine bisherigen Grenzen hinaus bis auf 3 Millionen Menschen wachsen. Neben Kulturprojekten steht dabei die Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs ganz oben auf der Agenda. Die zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Reise nach Deutschland, die alle im Finanzbereich der Kommunalverwaltung von Abu Dhabi arbeiten, besuchen neben Nürnberg auch noch Passau.
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