U3: „Tunnelanschlag“ läutet unterirdische Arbeiten ein

Start frei die unterirdischen Arbeiten des Tunnels zwischen den Bahnhöfen Großreuth bei Schweinau und Gustav-Adolf-Straße: (v.l.) Martin Holfelder, Vorsitzender der Geschäftsleitung Bilfinger Construction, Tunnelpatin Ulrike Gsell, Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und Daniel F. Ulrich, Planungs- und Baureferent Nürnberg. (Foto: bayernpress)
NÜRNBERG (pm/nf) - Der sogenannte „Tunnelanschlag“ läutet unterirdische Arbeiten für die U3 ein. Damit haben am heutigen Mittwoch, 25. März 2015, die Arbeiten für den U-Bahn-Tunnel zwischen den Bahnhöfen Großreuth bei Schweinau und Gustav-Adolf-Straße begonnen. Im Oktober 2014 sind die Rohbauarbeiten für diesen Streckenabschnitt, der 2019 in Betrieb gehen soll, gestartet. Die Kosten betragen netto rund 65 Millionen Euro, Bund und Land fördern das Projekt mit rund 50 Millionen Euro.

In Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich, Martin Holfelder, Vorsitzender der Geschäftsleitung Bilfinger Construction, Niederlassung Ingenieurbau, und nach der kirchlichen Segnung hat Tunnelpatin Ulrike Gsell, Ehefrau von Bürgermeister Dr. Klemens Gsell, den Tunnel in einem symbolischen Akt mit der bereitstehenden Tunnelfräse angefahren.

Die Arbeiten erfolgen nun im Bereich südlich der Züricher Straße zwischen Hartung Straße / Gerhart-Hauptmann-Straße und Dunantstraße / Wallensteinstraße. Hier wird zwischen März 2015 und Mai 2016 der bergmännische Tunnel aufgefahren. Auch die begonnenen Verbau-, Aushub- und Abdeckelungsarbeiten für den künftigen Bahnhof Großreuth bei Schweinau machen Fortschritte. Nach dem Einbau der Abdeckungen wird in den nächsten Monaten der Aushub unter den Deckeln erfolgen. Danach erfolgt der Innenausbau der Tunnel und des Bahnhofs mit anschließender Gestaltung der Oberfläche. Sowohl die Arbeiten in den offenen Bereichen der Baugrube als auch in den unterirdischen Tunnelstrecken sind nicht ohne Auswirkungen auf die Anliegerinnen und Anlieger durchführbar.
Das Baureferat dankt deshalb für das bisher gezeigte Verständnis und hofft auch künftig auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit allen Betroffenen.
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