Umrüstung auf Ladesäulen der neuen Generation in Nürnberg

Die N-ERGIE selbst hat ihren Fuhrpark um jeweils fünf VW e-up!s und e-Golfs erweitert. Claudia Heinrich, Leiterin des Fuhrparks bei der N-ERGIE, und Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE, beim Pressetermin im Januar 2015. Jetzt soll die Ladeinfrastruktur im Jahr 2016 weiter ausgebaut werden. Momentan können Elektrofahrzeuge an insgesamt 64 Stationen in 30 Orten geladen werden. (Foto: N-ERGIE)
Ausbau und Modernisierung der regionalen Ladeinfrastruktur

NÜRNBERG (pm/nf) - Ein wesentlicher Baustein, um die Klimaschutzziele in Deutschland zu erreichen, ist der Ausbau der umweltfreundlichen Elektromobilität. In Nordbayern treiben die N-ERGIE und ihre Partner deshalb den Ausbau einer modernen Infrastruktur voran, wie in einer Presseinformation mitgeteilt wird. Allein 2015 entstanden 33 neue Lademöglichkeiten, die in den Ladeverbund Franken+ integriert wurden. Elektrofahrzeuge können jetzt an insgesamt 64 Stationen in 30 Orten geladen werden.


Die N-ERGIE, ein Gründungsmitglied des Ladeverbunds Franken+, ist seit 2009 im Bereich der Elektromobilität aktiv und hat allein 2015 über 20 neue Ladesäulen in der Metropolregion Nürnberg aufgestellt. Zudem hat die N-ERGIE die Ladesäulen der ersten Generation, die sie vor allem im Nürnberger Stadtgebiet errichtet hat, durch moderne Ladesäulen ersetzt, die mit jeweils zwei Typ2-Steckern mit einer Leistung von je 22 Kilowatt (kW) ausgestattet sind. So können nun zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig mit weitaus höherer Ladegeschwindigkeit geladen werden.

Eine weitere Neuerung: Für den Ladevorgang benötigen Fahrer ab sofort keine Zugangskarte mehr. Bis das Abrechnungs- und Zahlungssystem 2016 eingeführt wird, stehen die modernen Ladesäulen vorübergehend kostenfrei zur Verfügung.

Ladesäulen mit Schuko-Technik

Zwei Ladesäulen im Nürnberger Stadtgebiet werden derzeit nicht modernisiert: Am Königstorgraben 1 und in der Brückenstraße 15 kann weiterhin an jeweils zwei Schuko-Steckdosen geladen werden. Somit bietet die N-ERGIE weiterhin Lademöglichkeiten für diejenigen Elektrofahrzeuge, die noch nicht für den neuen Standard der Typ2-Technologie ausgerüstet sind. Im Unterschied zu den Säulen der neuen Generation wird an den Ladesäulen Am Königstorgraben und in der Brückenstraße nach wie vor die Ladekarte benötigt.

Weiterer Ausbau der Ladeinfrastruktur 2016

Auch 2016 will die N-ERGIE die Ladeinfrastruktur in der Region weiterhin sukzessive ausbauen. Einen Überblick über den aktuellen Fortschritt bietet der Ladesäulenfinder des Ladeverbunds Franken+ unter
www.ladeverbund-frankenplus.de
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