Umsatzrekord fest im Blick

Baubeginn Halle 3A – statt Spatenstich für den Bau der Halle 3A der NürnbergMesse baggerten gemeinsam: der Vorsitzende des Aufsichtsrates der NürnbergMesse, Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (3.v.r.), der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Staatsminister Dr. Markus Söder (3.v.l.), die Geschäftsführer der NürnbergMesse Dr. Roland Fleck (2.v.r.) und Peter Ottmann (l.), Spielwarenmesse-Vorstand Ernst Kick (r.) sowie Jan Hübener von Zaha Hadid Architects (2.v.l.). Foto: NürnbergMesse/Thomas Geiger

NürnbergMesse: Doppelspitze peilt noch positiveres Ergebnis an

NÜRNBERG - Mit 2011 hat die NürnbergMesse das zweitstärkste Jahr der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Das vergangene Jahr wird seinen neu erworbenen Status jedoch mit Blick auf das laufende Jahr nicht lange innehaben. „2012 wird aller Voraussicht nach das bisherige Top-Jahr 2010 in den Schatten stellen. So erwarten wir einen Umsatz von über 210 Millionen Euro und einen Gewinn im einstelligen Millionenbereich“, erklären Dr. Roland Fleck und Peter Ottmann, die Geschäftsführer der NürnbergMesse.

Insgesamt beteiligten sich 1,11 Millionen Besucher an den 172 Fachmessen, Kongressen, Publikumsveranstaltungen und Firmenevents im Portfolio der NürnbergMesse Group. Erstmals über 10 Millionen Euro Umsatz steuerte die NürnbergMesse Brasil bei, die die NürnbergMesse erst im Jahr 2009 erworben hatte. Um diese Entwicklung zu schultern, braucht es Fachpersonal und Messe-Experten, die in Nürnberg und weltweit bestehende Messen weiterentwickeln und darüber hinaus neue Veranstaltungen kreieren. Deshalb wurde die Personaldecke im Jahr 2011 zusätzlich verstärkt, um die hohe Qualität bei den bestehenden Messen im Portfolio halten zu können. Außerdem kam mit mesomondo ein weiterer Messebau-Dienstleister neben Holtmann hinzu. Veränderungen bahnen sich deutlich sichtbar am Nürnberger Messe- und Kongresszentrum an: Im Februar dieses Jahres wurde parallel zur Vertragsverlängerung mit der Spielwarenmesse eG die Flächenerweiterung des Messezentrums auf über 170.000 m² durch den Bau der Halle 3A beschlossen – am 7. August wurde symbolisch der erste Spatenstich vorgenommen.

Die Zukunft der NürnbergMesse ist seit knapp vier Jahren eng mit der Strategie 2020 verknüpft. Diese wird derzeit überprüft. „Wir erarbeiten sozusagen die Version 2.0. Fest steht allerdings: Unabhängig vom Strategie-Relaunch bleiben wir auf Wachstumskurs!“, betonen Ottmann und Fleck.
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