Vertrauen wieder neu schaffen

Marcel Schneider (r.) freute sich über einen gut besuchten Neujahrsempfang. Foto: Schlampp

Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst beim Neujahrsempfang Rednitzhembach

REDNITZHEMBACH - Eine besondere Anerkennung gab's beim diesjährigen Neujahrsempfang des Gewerbevereins: Vorsitzender Marcel Schneider erhielt für seine gute Arbeit vom Vorstand einen großen Geschenkkorb überreicht.

Und viel hat sich auch in den letzten beiden Jahren bewegt. Heute zählt der Verein 83 Mitglieder und damit 23 mehr als beim Amtsantritt von Marcel Schneider im September 2011. Im vergangenen Jahr, so der Vorsitzende, habe es erstmals ein Weinfest mit eigener Weinkönigin gegeben, über 3.000 Gäste seien Motivation für eine Wiederholung in diesem Jahr. Bereits seit mehreren Jahren ein Erfolgsmodell sei auch die Benefizveranstaltung „Rednitzhembach hilft“. Am 3. März gibt es eine Premiere unter dem Motto „XUND“. Zur Gesundheitsmesse werden viele Besucherinnen und Besucher erwartet. Das Projekt einer Bürgerstiftung sei auf einem guten Wege. Ein sichtlich zufriedener Erster Bürgermeister Jürgen Spahl erinnerte die Anwesenden daran, dass die Gemeinde weiterhin schuldenfrei sei und es seit 20 Jahren keine Erhöhung von kommunalen Gebühren und Steuern gegeben habe.

Als Gastredner beeindruckte der frühere GfK-Chef Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst mit einem ebenso informativen wie kurzweiligen Vortrag zum Thema „Wirtschaftsprognose 2013“. Als wichtigste Aufgabe der Politik sieht er, Vertrauen wieder herzustellen. Im Rahmen einer repräsentativen Studie vertrauen nur noch rund neun Prozent Politikerinnen und Politkern. Es sei wichtig, die Ängste der Menschen ernst zu nehmen und seriöse und beständige Informationen zu liefern. Insgesamt erwartet Wübbenhorst heuer eine stabile Wirtschaft. 
Fazit: Würden in Deutschland und Europa alle Politiker so umsichtig wirtschaften, wie die Gemeinde Rednitzhembach, dann wüsste niemand, was das Wort Krise bedeutet.




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