Viel für die Umwelt erreicht

Biomasseheizwerke in Roth sind vor fünf Jahren in Betrieb gegangen

Die beiden Biomasseheizwerke in Roth konnten ihr fünfjähriges Bestehen feiern.


Freuen sich über die seit 2003 eingesparte Menge an Umweltgiften:
Landrat Herbert Eckstein (2.v.l.) und die Teilnehmer der Gesellschafterversammlung präsentieren stolz die erreichten Daten.
Foto: Landratsamt Roth


Bei der aktuellen Gesellschafterversammlung bezeichnete der damalige Initiator, Landrat Herbert Eckstein, die Heizwerke, die zum größten Teil kreiseigene Liegenschaften versorgen, als einen Meilenstein in der regionalen Energieerzeugung im Landkreis Roth. Geschäftsführer Thomas Pichl und Jürgen Tibursky vom Landratsamt berichteten auch über die fünfjährige Erfolgsbilanz. Seit der Inbetriebnahme der beiden Heizwerke wurden über 21.000 Tonnen an heimischen Holzhackschnitzeln verfeuert. Das entspricht einer Energiemenge von rund 65.000 MWh. Noch deutlicher ist der ökologische Aspekt. Mit diesem heimischen Energieträger konnten über sieben Millionen Liter Heizöl und rund 18.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Hans Kübler, 1. Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Roth und Umgebung, und Gesellschafter Hans Feuerstein unterstrichen die Richtigkeit der damaligen Entscheidung zur Beteiligung am Projekt. Damit ist es möglich, die zahlreichen Resthölzer zu verwerten und als Energieträger in den beiden Heizwerken in Roth einzusetzen. Der 2. Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft Heideck/ Schwabach, Kurt Volkert, ergänzte, dass sich mit Inbetriebnahme der Biomasseheizwerke eine zusätzliche Vermarktungsmöglichkeit für die Waldbauern ergeben habe. Helmut Katheder vom Biomassehof Hofstetten unterstrich, dass ausschließlich heimische Resthölzer zur Verwertung kommen. Blickfang in der Gesellschafterversammlung war Landrat Herbert Eckstein mit gefärbter Punkfrisur. Er war zuvor auf der Eröffnung der Kindertage Mini Roth gewesen und hatte sich vom "Friseurnachwuchs" ein lässiges Hairstyling verpassen lassen.
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