Welpen aus dem Ungarn-Transport mussten zurück zu den Händlern

Drei der vier Bulldoggen Welpen mussten an den Händler zurück gegeben werden. (Foto: Tierheim Nürnberg)
NÜRNBERG (nf) - Schlechte Nachrichten zum Wochenbeginn: Heute musste das Tierheim Nürnberg drei der Englischen Bulldoggen Welpen (Bericht hier) an die Händler zurückgeben.

,,Da der falsche Transport nur eine Ordnungswidrigkeit darstellt und die Welpen alt genug und nach Überprüfung auch die Papiere scheinbar leider so in Ordnung waren, mussten wir tatsächlich die Welpen heute wieder an die Händler übergeben, da es einen nachweislichen „Besitzer“ gegeben hat," so das Tierheim Nürnberg.

Nach stundenlangen Verhandlungen und verschiedensten Versuchen der Tierheimleitung Tanja Schnabel, die Händler zu überzeugen, die Tiere unter anderem dem weiteren Transportstress nicht auszusetzen, konnte wenigstens einer der Welpen im Tierheim behalten werden. ,,Die anderen drei wollten sie mitnehmen, da es finanziell sonst nicht rentabel sei. Die Welpen sind jetzt auf dem Rückweg nach Ungarn, dort sollen sie verkauft werden. Den Dackelwelpen und der französischen Bulldogge geht es den Umständen entsprechend gut, leider ist hier die rechtliche Situation auch noch nicht geklärt. Wir haben alles versucht, es den Händlern so schwer wie möglich zu machen. Leider hat das Gesetz uns die Hände gebunden. Wir sind sprachlos, fühlen uns machtlos und appellieren erneut an jeden,
der sich einen Hund zulegen möchte: Kauft nicht über das Internet! Geht in örtliche Tierheime! Achtet bei Züchtern darauf, die Elterntiere vor Ort zu sehen! Nur gemeinsam können wir weiteres Leid der Transportwelpen verhindern", so der Appell der Tierheim-Mitarbeiter.
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