Weltweite Kampagne gegen Bluthochdruck: Messaktion im Klinikum Nürnberg Süd

Schleichende Gefahr Bluthochdruck: Prof. Roland Schmieder, Prof. Dr. Roland Veelken (v.l.) (Foto: Rudi Ott)
NÜRNBERG (pm/nf) - Man spürt ihn nicht und schleichend wird er zur großen Gefahr. „Bluthochdruck liegt mit Abstand auf Platz Eins bei den vermeidbaren Risikoerkrankungen. Jedes Jahr sterben weltweit 10 Millionen Menschen an den Folgen“, erklärt Prof. Dr. Roland Veelken, kommissarischer ärztlicher Leiter der Klinik für Innere Medizin 4, Schwerpunkt Nephrologie im Klinikum Nürnberg.

Ein dauerhafter, unbehandelter Bluthochdruck (Hypertonie) kann im Laufe der Zeit zu einer direkten Schädigung wichtiger Organe wie Herz, Gehirn, Nieren oder Augen führen. Außerdem schädigt er die Blutgefäße, was zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann. Rund ein Viertel der Menschheit leidet an Bluthochdruck, in Deutschland sind es 25 Millionen Menschen.
Nach Schätzungen wird hierzulande nur etwa jeder vierte Betroffene adäquat behandelt. Darum unterstützt das Klinikum Nürnberg den May Measurement Month 2017 (MMM 17). Bei der Aktion sind in rund 100 Ländern Menschen dazu aufgerufen, an extra aufgestellten Messstationen ihre Werte ermitteln zu lassen.

Am Standort Süd bietet das Klinikum Nürnberg am 30. und 31. Mai 2017, jeweils von 10 bis 13 Uhr, an zwei Stationen in der zentralen Eingangshalle und im Herz-Gefäß-Zentrum kostenlose Blutdruckmessungen an. Organisiert wird die Nürnberger Messaktion vom Institut für Präventive Medizin, das seit 1994 gemeinsam vom Klinikum Nürnberg und der Universität Erlangen betrieben wird.
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