Wir wollen Verantwortung übernehmen

 
Verkaufsleiter Werner Remberger ist mächtig stolz auf seine 15 engagierten Azubis, die ihren Beruf als Berufung sehen. Foto: Braun

15 engagierte Azubis führen und leiten seit 6. Oktober erfolgreich die NORMA-Filiale Cadolzburg

Egal, ob Schule oder Fußballspiel: Jede Halbzeit ist eine gute Gelegenheit, kurz inne zu halten, Erreichtes zu beurteilen sowie Erwartungen und Ziele für die verbleibende Zeit zu definieren. Seit dem 6. Oktober führen 15 talentierte Azubis in Alleinregie die NORMA-Filiale Cadolzburg. Das Projekt dauert noch bis zum 31. Oktober. Der MarktSpiegel hat die Gelegenheit für eine Zwischenbilanz genutzt.


Michael Grünewald, Marina Lorenz und Philipp Autenrieth (v.li.)
haben eine große Verwantwortung übernommen.


Drei der Azubis, Marina Lorenz, Michael Grünewald und Philipp Autenrieth sind bereits im dritten Lehrjahr und haben als Team die Filialleitung übernommen. Ihre zwölf Kolleginnen und Kollegen im zweiten Ausbildungsjahr teilen sich im Wechsel alle anderen anfallenden Aufgaben. NORMA-Verkaufsleiter Werner Remberger zieht eine überaus positive Zwischenbilanz: "Ich kann den 15 Auszubildenden höchstes Lob aussprechen. Die jungen Leute sind hervorragend motiviert und verrichten ihre Aufgaben professionell und zuverlässig. Die Filiale ist bestens in Schuss und von den Kundinnen und Kunden bekomme ich ein positives Feedback". Werner Remberger betont, dass es sich bei den 15 Auszubildenden ausschließlich um Jugendliche aus der Region handelt. "NORMA wächst im Großraum Nürnberg- Fürth-Ansbach, und hier geben wir motivierten jungen Leuten gerne die Chance, bei uns im Discount eine zukunftsorientierte Ausbildung zu starten" (siehe Kasten). "Wichtig an der Azubi- Aktion ist zudem", so Werner Remberger, "dass den 15 jungen Leuten in der Filiale gezielt Verantwortung übertragen worden ist, damit sie lernen, das bisher in der Ausbildung erworbene Fachwissen in der Praxis umzusetzen. Und ich finde, dass unsere jungen Leute ihren Job hervorragend machen und ihren Beruf wirklich als Berufung verstehen".

Natürlich hat sich der Markt- Spiegel auch von den "Azubi-Filialleitern" Michael Grünewald (22 Jahre) und Philipp Autenrieth (18 Jahre) ihre Erfahrungen schildern lassen. Die Dritte im Team, Marina Lorenz (19 Jahre), hatte an diesem Tag Unterricht an der Berufsschule und konnte nicht beim Gespräch dabei sein.

"Gut" fühlen sie sich, sagen Philipp Autenrieth und Michael Grünewald beinahe gleichzeitig auf die Frage nach ihrer Zwischenbilanz. Die Teamarbeit, so Grünewald, funktioniere reibungslos. Er, sein Kollege und die Kollegin würden in ihrer Funktion als Filialleitertrio von den anderen Auszubildenden akzeptiert. Auf die Frage, ob er sich das Ganze so vorgestellt habe, bejaht Autenrieth. "Wir sind ja im Vorfeld systematisch auf diese Herausforderung vorbereitet worden. Natürlich hat es am Anfang einige Anlaufprobleme gegeben, aber inzwischen ist es für mich der selbstverständliche Tagesablauf". Besonders stolz sind Autenrieth und Grünewald, dass sie bisher alle Probleme selbst lösen konnten und keine Hilfe von außen gebraucht haben. Denn obwohl die 15 Auszubildenden die Filiale in Cadolzburg bis 31. Oktober in Eigenregie verwalten, könnten im Notfall die für das Projekt zuständigen Leitenden Angestellten jederzeit verständigt werden.

Übrigens: Auch Filialleiter Uwe Wintzen freut sich über die Aktion. Er hat jetzt vier Wochen lang Urlaub. Diese Möglichkeit haben auch viele der anderen NORMA-Mitarbeiterinnen und - Mitarbeiter genutzt.

Und wie kommt die Aktion bei den Kunden an, will der prima- Sonntag wissen. Michael Grünewald: "Sie sind mit unserer Arbeit sehr zufrieden und akzeptieren uns als vollwertige NORMA-Mitarbeiter".

Natürlich darf auch die Abschlussfrage nach der beruflichen Zukunft nicht fehlen und die Antworten von Philipp Autenrieth und Michael Grünewald überraschen nicht wirklich. Beide möchten möglichst bald ihre eigene Filiale leiten.
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