Wirtschaftsfaktor Kinderbetreuung

Den eigenen Nachwuchs ...
 
... wollen Fachkräfte von heute gut betreut wissen. Fotos (2): dapd

Neues Beratungsangebot für kleine und mittlere Unternehmen / namhafte Firmen und Handwerkskammer unterstützen das Projekt

NÜRNBERG - Das Wirtschaftsreferat hat in Kooperation mit der Arbeitsagentur Nürnberg ein neues Beratungsangebot für kleine und mittlere Unternehmen auf den Weg gebracht, das dieser Tage startet.

Das bei der Wirtschaftsförderung Nürnberg angesiedelte „Firmennetzwerk Kinderbetreuung und Qualifizierung“ (FiNKQ) unterstützt Unternehmen mit aktuellen Informationen und praxisnahen Hilfen rund um die Themen Fachkräftesicherung und betrieblich unterstützte Kinderbetreuung und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen aus Mitteln des Bayerischen Arbeitsmarktfonds gefördert. Weitere Projektpartner sind das Jugendamt der Stadt Nürnberg, das Jobcenter Nürnberg-Stadt und die Handwerkskammer für Mittelfranken. Die Unternehmen Envi Con & Plant Engineering, Nürnberger Versicherungsgruppe, Rödl & Partner, Dr. Lorenz Tucher’sche Stiftung und Siemens AG unterstützen das Projekt, dessen Bedeutung Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas unterstreicht: „Familienfreundlichkeit ist heute ein Standortfaktor im Wettbewerb um die besten Fachkräfte. Mit FiNKQ wollen wir kleine und mittlere Unternehmen im Hinblick auf eine familienfreundliche Personalpolitik und insbesondere betriebliche Kinderbetreuung beraten und hierzu ermutigen. Wir setzen dabei auf eine lokale Partnerschaft in einem starken Netzwerk, in dem alle beteiligten Arbeitsmarktakteure ihre Kompetenzen zum Nutzen der Betriebe bündeln. Wir leisten damit einen Beitrag zur Fachkräftesicherung, die eine Zukunftsaufgabe für die Unternehmen und die kommunale Wirtschaftspolitik ist.“ Auch Reiner Prölß, Referent für Jugend, Familie und Soziales, begrüßt das Projekt: „Das ‚Firmennetzwerk Kinderbetreuung und Qualifizierung‘ ist ein weiterer wichtiger Baustein im Bemühen der Stadt Nürnberg und ihrer Partner, Eltern ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindertagesstätten bereitzustellen. FiNKQ als Beratungsplattform für Unternehmen nimmt dabei insbesondere die Bedürfnisse berufstätiger Eltern in den Blick. Ich freue mich, dass Jugendamt und Jobcenter ihre langjährigen Erfahrungen in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf in das Projekt einbringen.“ Prof. Dr. Elmar Forster, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Mittelfranken, betont: „Von familienfreundlichen Arbeitsbedingungen profitieren alle Beteiligten. Zufriedene und damit leistungsstarke und motivierte Beschäftigte, die ihrem Betrieb treu bleiben, zahlen sich auch für die Unternehmen aus. Die Arbeitswelt hat erkannt, wie wichtig es ist, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie neben monetären Anreizen in den Mittelpunkt für begehrte Fachkräfte zu rücken. Den eigenen Nachwuchs adäquat betreut zu wissen, ist für junge Eltern ein maßgeblicher Standortfaktor bei der Auswahl ihres Arbeitsplatzes.“

Nähere Informationen sind im Internet abrufbar:

http://www.nuernberg.de/internet/wirtschaft/service.html





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