Zentrum für trauernde Kinder sucht ehrenamtliche Unterstützer

Informationsabend am Montag, 21. Januar

SCHWABACH - Lacrima, das von den Johannitern getragene Zentrum für trauernde Kinder, Jugendliche und deren Angehörige, startete 2012 in Mittelfranken. Bei einem Informationsabend will die Leiterin des Projekts, Ursula Gubo, am Montag, den 21. Januar um 19 Uhr über die ehrenamtliche Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche informieren. Der Informationsabend findet in den Räumen des Mehrgenerationenhauses in der Flurstraße 52c in Schwabach statt. Eingeladen sind alle Interessierten, die sich informieren und engagieren möchten.

„Häufig trauen sich Kinder gar nicht zu trauern“, erklärt Ursula Gubo von Lacrima. „Sie wollen damit hinterbliebene Elternteile oder die Geschwister schonen. Wir können ihnen den Raum für ihre Trauer geben“. Bei Lacrima werden derzeit bayernweit über 55 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 15 Jahren von 46 ehrenamtlichen Trauerhelfern über einen Zeitraum von ein bis vier Jahren betreut. Wenn sich die Kinder treffen, herrscht aber bei weitem nicht nur Trübsal, es wird getobt, gespielt und gelacht. „Die Kinder bestimmen selbst, wann und wie sie trauern möchten. Das ist ebenso wichtig, wie das Beisammensein mit anderen, die das Gleiche erlebt haben“, so Gubo.

Lacrima (lateinisch für „Träne“) gibt es bereits seit über elf Jahren in München. Die Ausbildung zum Trauerbegleiter ist für Ehrenamtliche Voraussetzung, um mit den Kindern zu arbeiten und umfasst drei Wochenenden – die nächste Ausbildungsreihe startet bereits im März. Wie zeitintensiv Lacrima für Ehrenamtliche nach der Ausbildung ist, fasst Ursula Gubo kurz zusammen: „Wir wünschen uns, dass Ehrenamtliche alle zwei Wochen etwa vier Stunden Zeit mitbringen können.“

Weitere Informationen zu Lacrima gibt es im Internet unter

www.johanniter-mittelfranken.de

oder unter der Rufnummer 0172/7828272 direkt bei Ursula Gubo.




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