Zwei Verdachtsfälle auf Geflügelpest in Nürnberg

Bei einem positiven Befund des FLI wäre die Geflügelpest in Nürnberg nachgewiesen. Das Ordnungsamt der Stadt Nürnberg wird dann eine Stallpflicht für Geflügelhaltungen innerhalb eines Umkreises von 1.000 Metern um den Uferverlauf des Wöhrder Sees anordnen. (Foto: ©fotohansel/Fotolia.com)
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NÜRNBERG (pm/nf) - Bei einer toten Reiherente, die am 12. November 2016 in der Mitte des Damms im Wöhrder See aufgefunden worden ist, und einem toten Schwan, der am 14. November 2016 am Wehr des Wöhrder Sees aufgefunden worden ist, ist das H5-Virus festgestellt worden. Dies hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit heute mitgeteilt.

Ob es sich dabei um den hochpathogenen Erregertyp H5N8 handelt, der in den vergangenen Tagen bereits an mehreren Orten in Deutschland festgestellt worden ist, wird noch vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems bei Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) untersucht. Bei einem positiven Befund des FLI wäre die Geflügelpest in Nürnberg nachgewiesen. Das Ordnungsamt der Stadt Nürnberg wird dann eine Stallpflicht für Geflügelhaltungen innerhalb eines Umkreises von
1.000 Metern um den Uferverlauf des Wöhrder Sees anordnen.

Wenn Passanten an Gewässern tote Wildenten, Wildgänse oder Schwäne entdecken, werden sie gebeten, den Fund mit Fundort der Polizei über die Telefonnummer 110 mitzuteilen. Tote Vögel sollen grundsätzlich nicht mit bloßen Händen angefasst werden. Es wird empfohlen, Hunde und Katzen am Wöhrder See bis auf weiteres nicht mehr frei laufen zu lassen.
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