AOK-Ernährungstipp zum Schulstart: Gesunde Pausensnacks machen fit fürs Lernen

Kraft tanken für den Schultag – eine Brotbox gefüllt mit leckeren und gesunden Pausensnacks hilft dabei. Foto: © panthermedia.net / photographee.eu
 
Ines Heger, AOK-Ernährungsexpertin in Nürnberg Foto: AOK
Schule ist Arbeit, und dafür brauchen Kinder Energie, die ausgewogen über den Tag verteilt wird. So sind sie leistungsfähig und können sich gut konzentrieren. „Ein gesundes Frühstück und vollwertige Pausensnacks liefern Kraft für den Schultag“, sagt Ines Heger, Ernährungsfachkraft von der AOK in Nürnberg.
Mit einem gesunden Frühstück gelingt der Start in den Tag am besten. „Ideal sind Vollkornbrot oder -brötchen mit Käse oder magerer Wurst“, so Ines Heger. Auch ungesüßtes Müsli mit frischen Früchten ist gesund und liefert Energie, die einige Zeit vorhält. Kinder und Jugendliche, die morgens nichts essen möchten, sollten zumindest eine Tasse Milch oder ein Glas Saft trinken.

Gesunde und leckere Fitmacher

Vollwertige Zwischenmahlzeiten in der Schule sind ebenfalls wichtig – das gilt natürlich umso mehr, je weniger ein Kind zu Hause gefrühstückt hat. „Als gesunde Pausensnacks eignen sich Obst, Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte“, empfiehlt Ines Heger. Nach wie vor beliebt ist das Pausenbrot, das sich in einer Brotbox problemlos transportieren lässt. Eltern können zum Beispiel Vollkornbrot oder -brötchen dünn mit Butter oder Margarine bestreichen und mit fettarmem Käse oder magerer Wurst, einem Salatblatt und Tomatenscheiben belegen. Am besten ist Vollkornbrot, weil es Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe enthält, die länger fit machen als helles Brot. Vollkornbrot gibt es auch aus feingemahlenem Mehl, es muss also kein grobes Schwarzbrot sein. Leckere und gesunde Pausensnacks sind auch Obst und Gemüse – am Stück oder mundgerecht geschnitten. Als weitere Energielieferanten kommen Trinkmilch, Joghurt oder Quark sowie Trockenobst und Nüsse in Frage. Süßigkeiten eignen sich hingegen nicht als Pausensnack. Sie steigern zwar schnell den Blutzuckerspiegel, dieser fällt jedoch genauso rasch wieder ab – und mit ihm die Konzentrationsfähigkeit. „Das Frühstück und die Zwischenverpflegung sollten aufeinander abgestimmt sein und gut ein Drittel der Tagesenergie ausmachen“, rät Ines Heger.

Kinder mit einbeziehen

Damit Kinder ihre Pausenverpflegung auch essen, sollten Eltern sie möglichst viel dafür selbst aussuchen lassen und sie fragen, womit sie das Pausenbrot belegen sollen. Um Lust aufs Essen zu machen, können Eltern den Inhalt der Brotbox abwechslungsreich und appetitlich herrichten. „Schneiden Sie das fertig belegte Brot in kleine Quadrate und spießen Sie es abwechselnd mit Obst und Gemüse auf“, schlägt Ines Heger vor. Oder Eltern dekorieren eine Scheibe Vollkornbrot mit einem aufgelegten Gesicht aus Gurke, Möhren und Radieschen. Sie können aber auch einen gesunden Burger kreieren, indem sie ein Vollkornbrötchen abwechselnd mit einem Salatblatt, Schinken und Tomatenscheiben belegen. „Wichtig ist auch, dem Kind ausreichend zu trinken mitzugeben“, empfiehlt Ines Heger. Kinder und Jugendliche sollten bis zu eineinhalb Liter am Tag trinken, bei Hitze auch deutlich mehr. Am besten sind Trink- oder Mineralwasser sowie ungesüßte Früchte- oder Kräutertees.

Weitere Infos zum Thema im Internet:

www.aok.de/familie > Schulkind > Power für den Schultag

www.schuleplusessen.de > Wissenswertes > rund um die Ernährung > Kinderernährung > Grundlagen
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