Kindergesundheit: AOK bietet Vorsorge und Früherkennung von klein an

Kinder- und Jugendärzte untersuchen regelmäßig, ob Kinder gesund sind und sich gut entwickeln. (Foto: © panthermedia.net / Jonathan Ross)
Ob Baby, Kleinkind oder Jugendlicher – Eltern möchten wissen, ob sich ihr Kind gut entwickelt und gesund ist. Gemeinsam mit den Kinder- und Jugendärzten bietet die AOK in Mittelfranken besondere Leistungen bei Vorsorge, Früherkennung und Diagnose an. „Im Vergleich zur allgemeinen kinderärztlichen Versorgung sind die Vorsorgeleistungen im Kinder- und Jugendarztvertrag der AOK Bayern deutlich umfassender“, erklärt Robert Müller, AOK-Direktor in Mittelfranken. Die Vereinbarung sieht für Neugeborene eine Ultraschall-Untersuchung von Nieren und Blase vor. Eltern von Kindern zwischen dem dritten und achten Lebensmonat können die sogenannte „1-2-3-Brei“-Beratung nutzen. Sie hat das Ziel, dass die Familien den Übergang von der Milchnahrung zu gesunder Beikost reibungslos gestalten und damit die Weichen frühzeitig in Richtung einer ausgewogenen Ernährung stellen. Zudem beinhaltet die Vereinbarung eine erweiterte Prüfung der Sprache und des Hörens, die Jugenduntersuchung J2 mit dem Gesundheitscheck sowie die Untersuchungen U10 mit Entwicklungsanalyse und U11 zum Gesund-heitsstatus. „Gerade in dieser Lebensphase werden wichtige Weichenstellungen für die soziale und gesundheitliche Entwicklung der Kinder / Jugendlichen gestellt“, so Robert Müller.

Expertenwissen durch Telekonsil

Bei bestimmten schwierigen oder seltenen medizinischen Fragestellungen kann der Kinderarzt online einen Experten hinzuziehen. Das sogenannte Telekonsil bietet damit die Möglichkeit, bei unklaren Befunden kurzfristig eine zweite fachärztliche Meinung einzuholen. Gerade in ländlichen Regionen kann die Vernetzung von Kinderarzt und Spezialist helfen, lange Anfahrten und Wartezeiten zu vermeiden.

Die Kommunikation des Kinderarztes mit dem Experten erfolgt über eine gesicherte Internet-Anwendung. Der Kinderarzt wählt zunächst je nach Krankheitsbild einen Spezialisten aus – beispielsweise Kinder-Lungenarzt oder Kinder-Herzspezialist. Anschließend übermittelt der behandelnde Kinderarzt über einen leitlinienbasierten Fragebogen die Krankheitsdaten. Angaben zum Versicherten selbst werden nicht weitergegeben. Dadurch bleibt der Datenschutz gewährleistet. Nach gründlicher Durchsicht der Informationen gibt der Experte dem Kinderarzt Diagnosehinweise und macht Vorschläge für weitere Untersuchungen oder Behandlungen.

„Die zusätzlichen Leistungen sind für AOK-Versicherte, die im Kinder- und Jugendarztvertrag eingeschrieben sind, kostenlos“, so Robert Müller. Für Ärzte und Eltern ist die Teilnahme freiwillig. Und: Die Eltern können den teilnehmenden Kinder-oder Jugendarzt ihres Vertrauens frei wählen. Weitere Informationen zu Angeboten rund um die Kindergesundheit gibt es unter www.aok.de/bayern/kinder
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