Smart Farming: Digitalisierung in der Landwirtschaft

Regionales Pressegespräch der BayWA in Fürth: (v.l.) Günter Schuster, Technik, Jochen Schneider, Baustoffe, Maria Crusius, PR/Corporate Communications, Karl Bittermann, Regionales Verwaltungszentrum Franken, Joachim Klier, Energie und Peter May, Agrar. (Foto: BayWa)
Das Jahr 2014 war für BayWa Mittelfranken zufriedenstellend - Smart Farming bringt Landwirten viele Vorteile

REGION (pm/nf) - Die BayWa Mittelfranken hat das Geschäftsjahr 2014, das besonders im Agrarsektor von einem sehr schwierigen Marktumfeld geprägt war, zufriedenstellend abgeschlossen. Weltweite Rekordernten und ein Vierjahrestief bei den Getreidepreisen, ein Fünfjahrestief beim Ölpreis und ein sehr milder Winter sowie verunsicherte Märkte durch internationale politische Krisen waren der Grund dafür, dass der Umsatz mit 333 Mio. Euro nicht ganz das Vorjahresniveau erreichte (Vorjahr: 335 Mio. Euro). In Mittelfranken ist der Handels- und Dienstleistungskonzern BayWa mit den Bereichen Agrar, Technik, Energie und Baustoffe an 28 Standorten mit 540 Mitarbeitern vertreten. Einen Schwerpunkt bildet bei der BayWa das Thema Digitalisierung, mit einem Spektrum von Smart Farming bis zum laufenden Ausbau des Online-Shops.


„Wir haben in Mittelfranken angesichts der schwierigen Situation zufriedenstellend abgeschnitten“, sagte Karl Bittermann, Leiter des Regionalen Verwaltungszentrums (RVZ) Franken, bei der Präsentation der Geschäftszahlen am Dienstag in Fürth. Der umsatzstärkste Bereich bei der BayWa in Mittelfranken ist Energie, der 32 Prozent einbringt. Es folgen die Sparte Agrar (28 Prozent), Technik und Baustoffe mit je rund 20 Prozent.

Im Jahr 2014 investierte die BayWa in Mittelfranken rund 1,8 Millionen Euro. Rund 70 Prozent der Aufträge gingen an Unternehmen, Handwerker und Dienstleister in der Region. Für das laufende Jahr stehen Investitionen von rund 2 Millionen Euro an. „Die BayWa investiert in Mittelfranken regelmäßig große Summen – und gehört zu den verlässlichen Wirtschaftsakteuren in der Region“, unterstrich Bittermann. Unter den derzeit 540 Mitarbeitern in Mittelfranken sind 58 Azubis. Die Ausbildungsquote der BayWa in der Region liegt damit bei 11 Prozent.

Smart Farming

Im Rahmen der Digitalisierung kommt Smart Farming bei der BayWa eine besondere Bedeutung zu. Smart Farming heißt, dass alle Arbeitsschritte in der Wertschöpfungskette landwirtschaftlicher Produktion mit intelligenten Steuerungstools optimiert werden. Ein wichtiges Herzstück von Smart Farming besteht darin, auf Basis der jeweiligen Daten den Landwirt individuell zu beraten und ihn mit Handlungsempfehlungen zu unterstützen. „Die meisten Flächen bringen Unterschiede in Bodenqualität oder Nährstoffgehalt mit sich – mit Hilfe von Precision Farming lassen sich Teilflächen ganz individuell behandeln“, erläutert Peter May, Spartengeschäftsführer Agrar, und sieht hier bei der BayWa eine besondere Beratungskompetenz. „Das Spektrum der technologischen Möglichkeiten reicht heute schon von automatischen Lenksystemen über bedarfsgerechtes Beregnen via Smartphone bis hin zum gezielten Herdenmanagement in der Nutztierhaltung“, so Günter Schuster, Spartengeschäftsführer Technik.
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