ADAC: drei von vier Autos mit Lichtmängeln

Lichttest sollte sein: Eine fehlerfrei funktionierende Beleuchtung am Fahrzeug erhöht die Sicherheit im Straßenverkehr. Foto: ADAC

(ampnet/mue) - Im Durchschnitt haben drei von vier geprüften Autos eine mangelhafte Beleuchtung. Dies hat der ADAC im Rahmen der bundesweiten Lichttestaktion 2016 bei der Prüfung von rund 6.000 Fahrzeuge festgestellt. Bei rund 72 Prozent der Autos wurde dabei mindestens ein Mangel an der Beleuchtung gefunden.


Bei fast jedem dritten Fahrzeug (33%) blendeten die Scheinwerfer oder waren deutlich zu tief eingestellt – so kann die Nachtfahrt zum „Blindflug“ und der Gegenverkehr gefährlich geblendet werden. Bei der Frontbeleuchtung war bei neun Prozent der Fahrzeuge mindestens ein Leuchtmittel ausgefallen; deutlich häufiger defekt waren die Heck-, Blink- und Bremsleuchten. Bei rund zwölf Prozent der geprüften Fahrzeuge wurden schadhafte Lampen festgestellt. Erfreulich: Defektes Abblendlicht kam sehr selten vor (2,2%), und auch der Anteil der beschädigten Lampen – etwa durch matte Abdeckgläser der Hauptscheinwerfer (2,7%) – ist auf 14,8 Prozent zurückgegangen.

Der ADAC empfiehlt für eine verbesserte Verkehrssicherheit, die komplette Beleuchtung eines Fahrzeugs sowie die Einstellung der Scheinwerfer regelmäßig zu kontrollieren und dabei defekte Lampen immer durch Qualitätslampen mit ECE-Prüfzeichen zu ersetzen. Ist ein Fahrzeug stark beladen, rät der ADAC bei Nachtfahrten dazu, die Höhenverstellung anzupassen, um entgegenkommende Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden. Letztendlich sollten Scheinwerfer, Leuchten und Scheiben auch immer sauber sowie im Winter von Eis und Schnee befreit sein.
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