Der Klassiker unter den Oldtimern: Der VW Käfer

Beliebt bei Oldtimer-Fans: Der VW Käfer ist der Klassiker unter den Oldtimer-Fahrzeugen. (Foto: Clipdealer)

SERVICE (pa/fi) - Bei vielen Oldtimer-Fans steht der Wolfsburger VW Käfer ganz hoch im Kurs. Kaum eine andere Marke erlebte in den vergangenen Jahrzehnten solch einen Kult wie der Käfer. Jeder, der einen der begehrten Oldtimer mit dem H-Kennzeichen – 2015 waren lediglich 30.000 Käfer auf Deutschlands Straßen zugelassen – besitzt, wird mit Sicherheit besonders stolz auf diesen Kauf sein und seinen Käfer hegen und pflegen. Wer gerade beabsichtigt, sich einen Oldtimer-Käfer zu kaufen, hat im Internet auf Seiten wie Classic Trader gute Chancen, sein Traumfahrzeug zu finden. Was es beim Kauf des VW Käfers alles zu beachten gilt, erfahren Sie hier.

Warum ist der VW Käfer so beliebt?

Da viele Oldtimer-Fans die raren VW-Käfer mit H-Kennzeichen begehren, achten die meisten Interessenten beim Kauf nicht so sehr auf die Einzelheiten und Details, was dem Käufer später dann zum Verhängnis werden kann. Bei den älteren Modellen sind unter den Sammlern nämlich nicht unbedingt der Produktionsort und das genaue Baujahr die wichtigsten Kriterien, sondern dass sich der Käfer möglichst in einem Originalzustand befindet und kein restauriertes Sammelsurium aus Ersatzteilen darstellt.

So manch einer stellt sich sicherlich die Frage, warum das kleine, niedlich anmutende Fahrzeug aus dem Hause Volkswagen bei Sammlern so beliebt ist. Einer der wichtigsten Gründe wird sicherlich die Form des Käfers sein, die sich stark von anderen Automodellen unterscheidet. Der Käfer, von einigen auch liebevoll „Kugel-Porsche“ genannt, wurde erstmalig 1938 erbaut und gilt bis heute als Repräsentant des deutschen Wirtschaftswunders. Denn mit mehr als über 21,5 Millionen verkaufte Exemplare, gehörte der VW Käfer zu den meistverkauften Fahrzeugen der Welt.

Das Musterbeispiel für deutsche Automobilproduktion

So manch ein Autonarr weiß gar nicht, dass der Käfer nicht nur in Deutschland produziert wurde, sondern auch in Mexiko und Brasilien. Der Volkswagen-Konzern stellte die deutsche Produktion im Jahre 1974 ein. Viele Sammler und Oldtimer-Liebhaber legen aber großen Wert darauf, dass ihr Käfer aus deutschem Hause stammt und kein Import-Produkt ist, wobei es bei der technischen Verarbeitung und den Qualität-Standards so gut wie keine Unterschiede gab.

Originalität und Optik zählt

Wahre Oldtimer-Narren legen großen Wert auf die Optik des Objektes der Begierde. Auffällige Kratzer im Lack, Beulen oder gar Rostflecken mindern die Wertigkeit des Fahrzeugs. Daher sollten sich Kaufinteressenten vor dem Kauf den Käfer ganz genau anschauen und auf Unversehrtheit hin überprüfen. Wenn der VW-Käfer von seinen Vorbesitzern gut gepflegt wurde, sieht man das auch sofort. Insbesondere die Kotflügel, Türen und Lampentöpfe sollten gründlich überprüft werden, ebenso wie die unteren Bereiche des Fahrzeugs wie Auspuff, Ablauflöcher und die Karosserie. Wer sich mit den technischen Details des Fahrzeugs nicht so gut auskennt, sollte zum Begutachtungstermin jemandem mitbringen, der hierbei mehr Kenntnisse mitbringt.
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