Neue „Bauernregeln“ für eine Landwirtschaft mit Zukunft

Barbara Hendricks: ,,Landwirtschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn sie naturverträglich ist und Artenvielfalt, Klimaschutz und die Gesundheit der Menschen mit berücksichtigt." (Foto: Nicole Fuchsbauer)
Bundesumweltministerin Hendricks verkündet Start der Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle“

REGION (pm/nf) - Anlässlich der öffentlichen Konsultation der EU zur Zukunft der
europäischen Agrarpolitik startet das Bundesumweltministerium heute die
Kampagne „Gut zur Umwelt. Gesund für alle.“ Im Stile alter Bauerregeln wirbt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dabei für eine naturverträgliche Landwirtschaft und eine Reform der europäischen Agrarförderung.


„Gibt`s nur Mais auf weiter Flur, fehlt vom Hamster jede Spur“. Und: „Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinestall zu klein.“ So lauten zwei der neuen Bauernregeln, die das Bundesumweltministerium unter dem Motto „Gut zur Umwelt. Gesund für alle“ ab heute veröffentlicht. Auf Plakaten in über 70 Städten in Deutschland, mit Ansichtskarten, über Social Media und über eine Kampagnen-Website werden die Bauernregeln zu verschiedenen Themen verbreitet.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Wir wissen, dass die intensive Landwirtschaft die Belastungsgrenzen von Böden und Natur viel zu oft überschreitet. Das wollen die meisten Bürgerinnen und Bürger nicht. Landwirtschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn sie naturverträglich ist und Artenvielfalt, Klimaschutz und die Gesundheit der Menschen mit berücksichtigt. Wir setzen uns deshalb vehement dafür ein, die EU-Agrarförderung umzubauen. In Zukunft sollen Landwirte stärker für öffentliche Leistungen wie den Naturschutz bezahlt werden.“

Ab heute ist unter dem Link www.bundesumweltministerium.de/bauernregeln die
Website zur Kampagne mit den neuen Bauernregeln online. Die Internetseite liefert Bürgerinnen und Bürgern zusätzlich Hintergrundinformationen über relevante Themen wie Biodiversität und Landwirtschaft oder den Zusammenhang von Düngung und sauberem Grundwasser. Darüber hinaus verlinkt die Website auf entsprechende Initiativen des BMUB.

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