Porsche peilt den Hattrick an

Flott auf der Piste: der Porsche 919 Hybrid. Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche

(ampnet/mue) - Porsche hat den 919 Hybrid für die neue Langstreckensaison umfassend überarbeitet.


Der Le-Mans-Prototyp mit rund 662 kW / 900 PS wurde vor allem in den Bereichen Aerodynamik, Fahrwerk und Verbrennungsmotor optimiert. Das Monocoque wurde gegenüber 2016 beibehalten, aber 60 bis 70 Prozent des Fahrzeugs wurden verändert. Ziel ist es, zum dritten Mal in Folge nach 2015 und 2016 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Juni sowie die Titel für Hersteller und Fahrer in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC zu gewinnen.

Das technische Reglement schränkt für 2017 die Dimensionen einiger aerodynamisch relevanter Karosseriekomponenten weiter ein – mit diesen neuen Maßen reduziert das Regelwerk den Abtrieb der Klasse-1-Prototypen und damit die Kurvengeschwindigkeiten, was der Sicherheit dient. Auf Basis der neuen Vorgaben und zusammen mit gewonnenen Erkenntnissen zur Weiterentwicklung schufen die Porsche-Ingenieure zwei komplett neue Aerodynamik-Pakete für den 919 Hybrid. Dahinter stand der Wunsch, den reglementbedingten Anstieg der Rundenzeiten um schätzungsweise drei bis vier Sekunden wieder auszugleichen.
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