Vernetzte Zukunft auf zwei Rädern

Die neue 1600er BMW soll unter anderem eine „E-Call“ genannte Funktion für Notrufe – etwa bei Unfällen – bekommen. Foto: TwinMessen/trd/akz-o

(trd/akz-o/mue) - Motorradfahren liegt generationsübergreifend im Trend, um 15 Prozent sind die Neuzulassungen im Vorjahr gestiegen. Bei den 125ern, die vor allem von Jugendlichen gefahren werden, waren es sogar 23 Prozent mehr. Zur neuen Saison soll der Aufschwung weitergehen – dazu präsentieren die Hersteller auf der größten europäischen Frühjahrsmesse in Dortmund (2. bis 5. März) zahlreiche Neuheiten.


Elektronische Unterstützung und Online-Kommunikation für den Fahrer bieten immer mehr Modelle. Dazu sorgt eine neue europäische Vorschrift, die Euro 4-Norm, für eine bessere Überwachung des Abgasverhaltens und mehr Sicherheitssysteme – einige ältere Baureihen wurden deshalb von den Herstellern ausgemustert.

Bei den Neuheiten brachte die technische Überarbeitung gleich etwas mehr Leistung und besseres Fahrverhalten, wie erste Testberichte der Fachpresse zeigen. Zu den erneuerten Modellen gehört der bisherige Bestseller des deutschen Motorradmarktes, die BMW 1200 GS. Sie wird ebenso in Dortmund zu sehen sein wie die Maschinen der japanischen, italienischen, britischen und französischen Roller- und Motorradhersteller. Aus den USA kommen nicht nur die großvolumigen Zweizylinder von Harley und Indian; die auf elektrisch angetriebene Bikes spezialisierte Marke Zero setzt auch auf europäischen Straßen auf alternative Antriebskonzepte.

Die neue Roller- und Motorradgeneration zeigt, wo die Entwicklung in den nächsten Jahren hingeht. Die Maschinen erfüllen die Ansprüche der Fahrer an mobile Kommunikationsmöglichkeiten. Hightech sorgt immer mehr für sichere Bikes mit beherrschbarer Spitzenleistung, zugleich erfolgt die Vorbereitung auf die Zukunft des vernetzten Fahrens.
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