Beliebt: grüne Rückzugs-Oasen

Die Gestaltung des Gartens zählt für viele zu den Königsdisziplinen. Hier müssen in der Regel verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Ganz wichtig: Welche Voraussetzungen bietet das Areal? Steinige Untergründe erfordern andere Kulturen als lehmhaltige Böden. Auch Sonneneinfall und bereits vorhandener Baumbestand sind Faktoren für die Art und Gestaltung des (neuen) Gartens, die es zu bedenken gilt.

Es muss nicht immer Rasen sein


Grundsätzlich sollte man sich Gedanken machen, in welche Richtung der Garten gehen soll. Der klassischen Rasenfläche tritt immer öfter die Alternative Kiesabdeckung entgegen. Besonders in klein geschnittenen Gärten ist inzwischen ein Ausschütten von Kieselsteinen jeglicher Größe, Form und Farbe beliebt. Vorteil: Die kleinen Steinchen sind extrem pflegeleicht, Rasenmähen am Feierabend oder Wochenende entfällt. Für Berufstätige, die nicht die ganze Freizeit mit Trimmen und Düngen des Grüns verbringen möchten, eine interessante Alternative.

Obst und Gemüse – die Klassiker im Garten

Weiterhin beliebt sind Blumenbeete und das Aussäen von Gemüse- und Obstsorten. Um Erdbeeren, Kräuter oder Tomaten aus eigener Zucht genießen zu können, sind auch hier bestimmte Regeln zu beachten. Neben den benötigten Boden- und Lichtverhältnissen sind ein rechtzeitiges Vorbereiten des Saatfeldes im Frühjahr ebenso wichtig wie die richtige Dosierung des Düngers. Mittel- und Starkzehrer wie Kohlgemüse oder Radieschen sollten während der Vegetationszeit mehr Kopfdüngungen erhalten als z.B. Schwachzehrer wie Bohnen oder Erbsen.

Pool oder Teich? Eine Frage des Geschmacks.

Sind Kinder oder Enkel im Haus, rückt auch die Frage nach Raum für die Kleinen in den Fokus. Eine Spielecke mit Sandkasten oder Klettergerüst erfreut Kinder jeden Alters. Highlight für viele Familien ist der eigene Swimming-Pool, in dem sich Klein und Groß an heißen Sommertagen abkühlen können. Auch hier bietet der Handel etliche Variationen: vom aufblasbaren Bassin über den überirdischen Stahlwandpool bis hin zum eingegrabenen Luxusbecken. Wer weniger Trubel in seiner grünen Oase möchte, kann alternativ die Option Gartenteich ziehen – gerade Gewässer mit japanischen Zierkarpfen (Koi) haben in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen. Teiche sorgen für ein kleines Biotop im eigenen Garten, das gerne von anderen Tieren – z.B. Fröschen – genutzt wird.

Der Balkon tut's auch

Gerade in Stadtgebieten hat nicht jeder Zugang zu einem eigenen Garten – oft bleibt nur der Balkon. Tomaten, Kübel- und Rankpflanzen gedeihen aber auch auf wenigen Quadratmetern hervorragend, optische Aufwertung inbegriffen. Wer keine Lust auf die bekannte Kunstrasenmatte hat, kann den Boden mit wetterfesten Hartholzplatten, z.B. aus Bangkirai auslegen. Aber bedenken Sie: Garten und Balkon sollen hauptsächlich der Erholung dienen. Gestalten Sie deshalb so, dass Sie nicht überfordert werden!
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