Dem Burnout auf naturheilkundlicher Basis entgegenwirken

Ausgebrannt, erschöpft bis irgendwann nichts mehr geht – die Ursachen für das Burnout-Syndrom und seine Vorstufen sind vielfältig. Oftmals vernachlässigen die Betroffenen ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse und verlieren sich dabei selbst aus dem Blick, bis sie schließlich krank werden. Das fatale an dieser Erkrankung besteht darin, dass der Übergang von Müdigkeit über Erschöpfungszustände bis hin zum Burnout schleichend ist und von den Betroffenen nicht wahrgenommen wird.

Vor allem engagierte und leistungsorientierte Menschen laufen Gefahr, von dieser Zivilisationskrankheit befallen zu werden, die von der Medizin bis vor kurzem noch nicht im notwendigen Umfang ernst genommen wurde. Heute wissen wir jedoch, dass eine chronische Überlastung, die durch Leistungsdruck am Arbeitsplatz, drohende Arbeitslosigkeit oder auch durch die Mehrfachbelastung mit Beruf, Haushalt und Familie das hormonelle Gleichgewicht des Körpers verändert. Dies wirkt sich auf das Immunsystem, auf Herz und Kreislauf aber auch auf die Stimmung und Motivation der Erkrankten aus. Der gefährdete Personenkreis rekrutiert sich längst nicht mehr nur aus dem Bereich der Manager und leitenden Angestellten. Auch Kreative (Künstler, Autoren...) sowie Menschen, die sehr schwer „Nein“ sagen können, werden zunehmend von dem Phänomen der absoluten geistigen und körperlichen Erschöpfung eingeholt.

Die eigene Lebensweise überprüfen

Da die Gründe, die zu Dauerstress und letztlich zum „Ausbrennen“ führen, ausgesprochen vielfältig sind, gibt es bei Burnout-Patienten keine Standardtherapien. Vielmehr muss jede Therapie auf den individuellen Fall maßgeschneidert sein. Muss es bei dem Einen darum gehen, die eigenen Grenzen zu erkennen und auch einmal kürzer zu treten, kann es bei dem Anderen nötig sein, das Zeitmanagement besser in den Griff zu bekommen. Alle Fälle haben allerdings gemeinsam, dass es nötig ist, die bisherige Lebensweise auf den Prüfstands zu stellen und in einigen Bereichen zu ändern. Gleichzeitig gilt es, nach den Ursachen zu forschen. Diese können körperlich-organisch (z.B. Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes, Infekte...) oder auch auf andere Ursachen wie Störfelder an den Zähnen, chronische Nasennebenhöhlenentzündung oder eine Schwächung der Entgiftungskapazitäten über die Leber zurückzuführen sein.

Vitalstoffe für mehr Wohlbefinden

Eine ganze Reihe von körperlichen und seelischen Beschwerden lässt sich bereits durch eine Ernährungsumstellung beheben. Anstelle von Fast Food, Konserven und Fertiggerichten sollten die Betroffenen auf eine ausgewogene Ernährung umstellen. Die darin enthaltenen Vitalstoffe wie Magnesium (hat einen erregungshemmenden Effekt und führt auch zur Entspannung der Muskeln), Kalium (wirkt Erschöpfung, Teilnahmslosigkeit und Muskelschwäche entgegen), Zink und Vitamin B6 (beide Stoffe benötigt der Körper, um das „Glückshormon“ Serotonin bilden zu können) wirken sich positiv auf das körperliche und geistige Wohlbefinden aus.

Naturheilkundlich lassen sich mehrere Therapierichtungen anwenden sowie auch und vor allem deren Kombination. Schüßler-Salze beispielsweise dienen als gute Basistherapie, denn sie sorgen dafür, dass die Energiespeicher des Körpers wieder aufgefüllt werden. Auch die 38 Einzelmittel nach Dr. Bach dienen der seelischen Stabilisierung und können in einer Mischung von bis zu sieben Bestandteilen in Tropfenform angewendet werden.


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