Die E-Zigarette auf Wachstumskurs

SERVICE (sa/fi) - War vor einigen Jahren der Anblick von Deutschen, die an seltsamen Geräten ziehen und riesige Dampfwolken ausblasen noch die Ausnahme, begegnen uns E-Zigaretten heute fast überall in der Öffentlichkeit. Kein Wunder, schließlich hat sich die Zahl der "Dampfer", wie sich E-Zigaretten-Nutzer selbst bezeichnen, in den letzten 6 Jahren um rund 70 Prozent gesteigert. Auch die Umsätze, die mit E-Zigaretten erzielt werden, zeigen ein deutliches Wachstum: der Verband des eZigarettenhandels(VdeH) geht für 2017 von Umsätzen in Höhe von rund 600 Millionen Euro aus und ein Ende des Trends ist nicht in Sicht.

Doch mausert sich die E-Zigarette damit zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten für die Tabakzigarette? Auch wenn die Zahlen der Raucher kontinuierlich fallen, so ist Deutschland immer noch unter den Top Ten der Staaten mit den meisten Rauchern: Rund 16,3 Millionen Deutsche rauchen, rund 8 % der erwachsenen Bevölkerung gilt sogar als "starke Raucher", mit einem Konsum über 20 Zigaretten pro Tag.

Trotzdem schreibt die Zigaretten-Industrie Rekordumsätze

Paradox ist es schon: obwohl die Zahl der Raucher weltweit kontinuierlich sinkt, schreibt die Tabak-Industrie weiterhin Rekord-Umsätze. 2016 lag der jährliche Verkaufswert der kompletten Tabakindustrie weltweit bei 683,4 Milliarden Dollar - das ist ein Anstieg im Gegensatz zu 2011 von etwa 21 Prozent. Doch wie passt das zusammen? Zwei Faktoren: in den großen Industrienationen wird die Zigarette, sieht man mal auf den Preis, immer mehr zu einem Luxusartikel. Und obwohl ein großer Teil der Umsätze natürlich der hohen Besteuerung zu verdanken ist, bleibt für die Tabakindustrie immer noch mehr als genug übrig. Der zweite Faktor liegt in neuen Märkten. Während die Industrienationen immer aktiver gegen das Rauchen vorgehen, sind vor allem afrikanische Länder südlich der Sahara ein sich öffnender Markt. Denn zum einen gibt es dort so gut wie keine staatlichen Regularien gegen das Rauchen und zum anderen ist auch nicht das Budget vorhanden, um in weitflächige Anti-Rauch-Kampagnen zu investieren.

Trotzdem: auch wenn immer noch zu viele Deutsche rauchen, gibt es doch auch positive Entwicklungen. So ist vor allem die jüngere Generation vom Rauchen weit abgerückt. Haben vor dem Jahr 2000 noch knapp 30 Prozent der 13 - 17 jährigen Teenager geraucht, sind es heute "nur" noch 10 Prozent. Und auch die Zahl der rauchenden jungen Erwachsenen von 18 - 25 Jahre ist von 50 Prozent auf 30 Prozent geschrumpft. Rauchen gilt als uncool und zu teuer.

Die Tabakindustrie reagiert

Natürlich beobachten die Tabakriesen die Entwicklungen auf dem Tabak- und auch dem E-Zigarettenmarkt mit Argusaugen. Die E-Zigarettenbranche verzeichnet ein astronomisches Wachstum und natürlich wollen die Tabakkonzerne auch an diesem Trend kräftig mitverdienen. Aber statt E-Zigaretten setzen sie auf Tabakverdampfer, die eine Mischung aus E-Zigarette und Tabakzigarette darstellen: in ihnen wird stark gepresster Tabak in einen Stift gesteckt und erwärmt, der entstehende Dampf dann eingeatmet. Aber können sie damit überzeugte Dampfer wieder in das Tabak-Boot zurückholen? Das ist sehr unwahrscheinlich.

Dampfen ist mehr als nur ein Genussmittel, es ist Lifestyle

Rund 90 Prozent der Dampfer sind ehemalige Raucher, die mit der E-Zigarette das Rauchen endgültig an den Nagel gehangen haben. Die E-Zigarette zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass sie weniger schädlich als Tabakzigaretten ist, sondern auch wesentlich individueller. Es gibt unzählige Modelle und auch die Liquids, mit welchen die E-Zigarette betrieben wird, gibt es nicht nur in veschiedenen Nikotinstärken, sondern auch Geschmacksrichtungen. Gerade Nürnberg hat sich für die E-Zigaretten-Szene zu einem wichtigen Zentrum entwickelt. Nicht nur haben hier zahlreiche Unternehmen aus der Branche wie https://www.liquido24.de ihre Heimat, es gibt auch eine sehr lebendige Szene bekannter Dampfer-Youtuber wie den Usern Steamshots und Tony Vapes und zahlreiche "Dampferstammtische", bei denen die Dampfer zum Fachsimpeln zusammenkommen.

Der E-Liquid Hersteller und E-Zigaretten Händer Liquido24 aus Nürnberg ist stolz auf die Heimat: "Wir sehen, dass die E-Zigarette trotz neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen ihren Wachstumskurs aus in 2017 erfolgreich weitergeführt hat. Die Region Nürnberg gilt dabei als besonders gut vertreten und spiegelt die ganze Vielfalt der E-Zigarette wieder, angefangen von Onlinehändlern bis zu Fachgeschäften und Dampfer-Treffs, bei denen Gleichgesinnte zusammenkommen. Nürnberg ist für uns eine der Dampferhochburgen Deutschlands."
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