Die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Im Zuge von Förderprogrammen aus dem Bereich „Bauen, Wohnen, Energie sparen“ verhilft die KfW-Bankengruppe, deren Kapital zu vier Fünftel von der Bundesrepublik Deutschland und zu einem Fünftel von den Bundesländern gehalten wird, immer mehr Menschen zu Wohneigentum. Zwei zentrale Leitgedanken sind dabei der altersgerechte Umbau sowie das energieeffiziente Bauen und Sanieren. Für diesen Zweck stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) privaten Bauherren zinsverbilligte Kredite und Zuschüsse zur Verfügung. Im Programm „Altersgerecht Umbauen“ fördert die KfW dabei alle Baumaßnahmen, die zu einer Barrierereduzierung führen und – unabhängig von körperlichen Einschränkungen – in jedem Alter eine angenehme Wohnqualität gewährleisten sowie den Kauf frisch umgebauter Wohngebäude.

Energieeffizient Bauen und Sanieren

Ein Großteil der Fördermaßnahmen beschäftigt sich mit der finanziellen Unterstützung von Baumaßnahmen im Bereich Klimaschutz. Zur Verdeutlichung der unterschiedlichen Energieeinspar-Niveaus hat die KfW unterschiedliche Effizienzhäuser als Qualitätszeichen kreiert, die je nach Energieeinspar-Vermögen unterschiedlich gefördert und bezuschusst werden: die KfW-Effizienzhäuser 40, 55 und 70 sowie – im Programm „Energieeffizient sanieren“ – zusätzlich die KfW-Effizienzhäuser 85, 100 und 115. Die Zahl nach dem Begriff KfW-Effizienzhaus gibt dabei an, wie hoch der Jahresprimärenergiebedarf in Relation zu einem vergleichbaren Neubau nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) sein darf. Das heißt: Je kleiner die Zahl, desto niedriger und besser das Energieniveau. Interessant für Häuslebauer sind die Programme „Energieeffizient bauen“ sowie das „KfW-Wohneigentumsprogramm“. Hier werden beim Neubau drei unterschiedliche Niveaus gefördert:

• KfW-Effizienzhaus 40: Das KfW-Effizienzhaus 40 darf höchstens 40 Prozent des Jahresprimärenergiebedarfs sowie 55 Prozent des Transmissionswärmeverlustes des entsprechenden Referenzgebäudes aufweisen.
• KfW-Effizienzhaus 55: Das KfW-Effizienzhaus 55 darf höchstens 55 Prozent des Jahresprimärenergiebedarfs sowie 70 Prozent des Transmissionswärmeverlustes des entsprechenden Referenzgebäudes aufweisen.
• KfW-Effizienzhaus 70: Das KfW-Effizienzhaus 70 darf höchstens 70 Prozent des Jahresprimärenergiebedarfs sowie 85 Prozent des Transmissionswärmeverlustes des entsprechenden Referenzgebäudes aufweisen.

Für Haussanierer bietet sich das KfW-Förderprogramm „Energieeffizient sanieren“ an, das Haussanierungen zu den Standards KfW-Effizienzhaus 55, 70, 85 und darüber hinaus auch 100 und 115 unterstützt.

Eine Übersicht über die unterschiedlichen Förderprogramme, über die Voraussetzungen und den Umfang sowie Antragsformulare zum Download finden sich auf der Homepage der KfW-Bankengruppe.


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