Die richtige Versicherung für das Elektroauto: Welche Kriterien die Suche erleichtern

Das Interesse an Elektroautos steigt. Doch was gibt es bei der Versicherung für ein Elektroauto zu beachten? (Foto: Pixabay.com © mmurphy (CC0 1.0))
 
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SERVICE (se/fi) - Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Konsumgüter werden bei den heutigen Verbrauchern immer beliebter. Das bezieht sich nicht nur auf den Kauf von Fair Trade Produkten. Auch das Interesse an Elektroautos steigt besonders in den letzten Jahren. Infolgedessen kommen bei Interessenten immer mehr Fragen auf. Neben der nächsten Ladestation sollten zukünftige Besitzer eines Elektroautos sich ebenfalls fragen, welche Kfz-Versicherung die richtige ist. Dabei ist es sinnvoll, sich rechtzeitig zu diesem Thema zu informieren. Im Internet sind hierzu viele Informationen verfügbar, eine Hilfe sind zum Beispiel die praktischen Tipps auf Tarife.de.

Die Kosten für den Verbraucher in Zusammenhang mit der Anschaffung eines Elektroautos

Das Interesse an Elektroautos ist hoch. Das zeigt der Anstieg an Erstzulassungen in den letzten Jahren sehr deutlich. Während 2014 lediglich 8.500 Neuzulassungen zu verzeichnen waren, waren es im Folgejahr bereits 12.300. Denn spezielle Förderoptionen ermöglichen den Kauf eines solchen Fahrzeugs einer immer größeren Personengruppe. Bis zum Jahr 2020 plant die Bundesregierung trotz der aktuell noch hohen Kaufpreise sogar, dass deutschlandweit eine Million Elektroautos unterwegs sein werden. Ebenso wie Autos mit einem Verbrennungsmotor und Hybriden dürfen Elektroautos in Deutschland nur dann auf die Straße, wenn eine Kfz-Versicherung für sie abgeschlossen wurde. Bei der Entscheidung für die passende Versicherung stehen ein paar gesonderte Aspekte im Vordergrund. Denn einige Versicherungsträger bieten den Besitzern von Elektroautos Zusatzleistungen zur Verbesserung des Versicherungsstatus.

Die Haftpflichtversicherung für das Elektroauto

Beim Abschluss einer Kfz-Versicherung gibt es - im Gegensatz zum Kauf - keine speziellen Sparmöglichkeiten. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist laut dem Gesetzgeber genauso wie für alle anderen Kraftfahrzeuge verpflichtend. Ohne den Abschluss einer solchen Versicherung sind weder die Anmeldung noch das Fahren eines Fahrzeugs auf deutschen Straßen möglich. Diese Regelung dient dazu, dass durch das Auto entstandene Schadensfälle abgedeckt sind.

Die Beitragshöhe der Kfz-Versicherung für das Elektroauto

Die Höhe der Beitragssumme für eine Kfz-Haftpflichtversicherung berechnet sich aus unterschiedlichen Faktoren zu diesen gehören neben der gewünschten Versicherungssumme:
• Persönliche Umstände
• Die Höhe der Selbstbeteiligung
Unfallstatistiken
• Die jährlich zurückgelegten Kilometer
• Der Fahrzeugtyp sowie
• Die Regionalklasse
Darüber hinaus ist die Versicherungssumme davon abhängig, ob es sich um ein Garagenfahrzeug handelt, ob ein Stellplatz vorhanden ist oder ein Auto nachts an der Straße geparkt wird.
Befindet sich eine hohe Anzahl an Fahrzeugen von einem Fahrzeugtyp auf den inländischen Straßen, ereignen sich mit diesem in der Regel mehr Unfälle als mit seltener auf den Straßen vertretenen Automodellen. Bei häufiger in den Unfallstatistiken vertretenen Fahrzeugen ist die Schadensklasse höher, wodurch der Kfz-Versicherungsbeitrag teurer ausfällt als bei weniger mit Unfällen in Verbindung gebrachten Fahrzeugen.
Elektroautos erscheinen in den Unfallstatistiken seltener. Das liegt zum einen daran, dass sie noch nicht so lange auf den Straßen unterwegs sind. Zum anderen besitzen erst wenige Menschen zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein Elektrofahrzeug. Aus diesen Gründen orientieren sich Versicherungsunternehmen an vergleichbaren Benzinern und Dieselfahrzeugen. Außerdem erfolgt eine von der jeweiligen Region abhängige Einstufung in die Regionalklasse. Die Grundlage für diesen Faktor stellen das Fahrverhalten der Fahrzeugführer sowie die Häufigkeit aller Unfälle dar. Ob der Besitzer eines Elektrofahrzeugs einen geringfügigen Umweltrabatt erhält, hängt von dem einzelnen Versicherungsunternehmen ab. Die meisten Kfz-Versicherungen bieten diesen gegenwärtig jedoch noch nicht an. Kostengünstige Versichersicherungen mit Boni für das Führen eines Elektroautos finden Interessenten im Internet mithilfe eines Vergleichsrechners.

Serviceleistungen und Konditionen der Kfz-Versicherung für Besitzer eines Elektroautos

Neben dem Abschluss einer Haftpflichtversicherung für ein Kraftfahrzeug ist ebenfalls der Abschluss einer Kaskoversicherung möglich. Wünschen Fahrer einen solchen Versicherungsstatus, sind bei der Suche der geeigneten Versicherung einige Punkte zu beachten. Eine Vollkasko-Versicherung empfiehlt sich beim Kauf eines Elektroautos in den ersten Jahren ebenso wie beim Kauf eines neuwertigen Benzinfahrzeugs. Schließlich ist der Kaufpreis recht hoch, was auch für die Summe im Fall eines Schadens gilt. In der Vollkasko-Versicherung sind alle Schäden an einem Auto abgedeckt – unabhängig davon, ob sie durch Fremd- oder Eigenverschulden entstanden sind. Sollte die Wahl auf eine solche Versicherung fallen, ist es wichtig, dass ebenfalls Schäden am Akku des Elektrofahrzeugs abgedeckt sind. Dieser ist das wichtigste Bauteil und muss zu jedem Zeitpunkt einwandfrei funktionieren. Im besten Fall sind in der Vollkasko-Versicherung Bedienfehler enthalten. Hierzu zählt die unsachgemäße Ladung des Stromtanks.
Falls der Wunsch nach einer Vollkasko-Versicherung besteht, ist ihr Abschluss bei allen allgemein bekannten Versicherungen möglich. Hierbei lohnt es sich auch, nach E-Auto-Tarifen zu fragen, auch wenn diese aktuell nur vereinzelt angeboten werden. Des Weiteren lassen sich bei einigen Versicherungsträgern diverse Sonderleistungen hinzubuchen.

Preise für Kfz-Versicherungen im Vergleich zu den Preisen für Elektroautos

Die Beitragskosten können für ein Elektrofahrzeug höher ausfallen als für einen vergleichbaren Wagen mit Verbrennungsmotor. Der Grund dafür liegt in dem Wert der einzelnen Bauteile. Diese sind im Regelfalls teurer als die einzelnen Teile für einen Benziner oder ein Dieselfahrzeug. Somit wird es für die Kfz-Versicherung ebenfalls teurer, Schäden reparieren oder Einzelteile austauschen zu lassen. Der Unterschied in Bezug auf die Beitragskosten lässt sich hervorragend an dem Beispiel des Opel Amperas und dem des Astra GTC 1.4 verdeutlichen. Ein männlicher Alleinfahrer von 40 Jahren, der mehr als 20 Jahre fährt und jährlich ungefähr 12.00 Kilometer zurücklegt, zahlt beispielsweise für die Kfz-Versicherung des Opel Ampera jährlich ungefähr 523 Euro. Im Fall des Astra GTC 1.4 sind es lediglich 455 Euro.
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