Do It Yourself und Heimwerken: Das gibt es rund um die heimische Werkstatt zu beachten

Da lacht das Heimwerker-Herz: Eine gut eingerichtete Werkstatt ist die Grundlage fürs heimische Werken. (Foto: Unsplash / pixabay.com)
 
(Foto: stevepb / pixabay.com)

SERVICE (ro/fi) - Do-it-yourself steht seit Jahren hoch im Kurs. Immer mehr Verbraucher erledigen diverse Ausbesserungsarbeiten in Haus und Garten selbst oder fertigen selbstständig völlig neues Zubehör für das Zuhause. Ein praktischer Arbeitsplatz ist für Heimwerker elementar. Damit alle Werkzeuge und Materialien griffbereit sind und ein sicheres sowie effizientes Werkeln möglich wird, gilt es einige Aspekte in die Gestaltung einzubeziehen. In diesem Beitrag wird auf wesentliche Faktoren einer eigenen Werkstatt hingewiesen.

Strom, Wasser, Licht

Zum Arbeiten mit Elektrogeräten wird Strom benötigt. Sollte im entsprechenden Raum, in der Garage oder an einem anderen Ort noch keine Leitung vorhanden sein, gilt es diese zu legen. Ein Elektriker erledigt dies sicher und schnell. Wird für die Heimwerkerarbeit auch Wasser genutzt, wäre ein Waschbecken praktisch. Der Sanitärprofi gewährleistet den Anschluss und kann bei Bedarf auch die nötigen Zubehörteile montieren. Entscheidend für sicheres und effektives Werkeln, ist gutes Licht. Die Beleuchtung in einer Werkstatt sollte punktgenau sein. Leuchtmittel mit neutralweißem Licht mit 3.300 bis 5.300 Kelvin, die direkt über der Arbeitsfläche platziert werden, wären ideal. Diese Lichtfarbe erzeugt eine sachliche Arbeitsatmosphäre mit aktivierendem Ambiente. Eine Grundbeleuchtung erhellt den gesamten Arbeitsraum und dient als unverzichtbare Ergänzung.

Rückenschonendes Arbeiten mit praktischen Helfern

Egal ob gesundheitlich eingeschränkte Senioren oder fitte Erwachsene: Rückenfreundliches Arbeiten ist für jeden empfehlenswert. Wird zuhause viel selbst erledigt, kann das Anheben von teilweise schweren Lasten nicht immer vermieden werden. Zementsäcke, schwere Blumenkästen, Mobiliar und Co. verlangen dem Bewegungsapparat einiges ab. Auch Sägen und ähnliche Aufgaben können bei ungünstiger Körperhaltung zu dauerhaften Schäden führen. Um schwerwiegende Folgen zu vermeiden, sollte auf entsprechende Hilfsmittel zurückgegriffen werden. Hier einige Beispiele:
  • Sackkarre: Mit diesem Zubehör können schwere Dinge, wie Sandsäcke, Steine oder Schränke komfortabel und rückengerecht transportiert werden. Sackkarren gibt es in jedem gut sortierten Baumarkt oder im Baufachhandel.

  • Hubwagen: Ein Scherenhubwagen kann als Zubehör zur Arbeitserleichterung dienen. Besonders Modelle mit geschlossener Lastplatte erweisen sich als praktisch, da sie in vielerlei Hinsicht genutzt werden können. „Mittels des integrierten Scherenhubs lassen sich Lasten auf eine Höhe von etwa 70 cm bis 80 cm anheben, was ungefähr Tischhöhe entspricht, wodurch der Scheren-Handgabelhubwagen neben dem Transport auch als Arbeitstisch dienen kann“, erklärt der Hubwagenberater online in einem informativen Beitrag. Derartige Modelle können zum Anheben schwerer Lasten zum Einsatz kommen sowie als mobiler Arbeitsplatz mit höhenverstellbarer Fläche. Eine praktische Hilfe zur Entlastung der Gesundheit.

  • Teleskop-Arbeitsblöcke: Ein stufenlos breiten- und höhenverstellbarer Arbeitsblock mit Teleskop-Element ist eine gute Investition für alle Heimwerker, die viel Sägen, Hämmern, Schleifen und viele andere Arbeiten ausführen. Dieses Zubehör kann überall aufgestellt, für diverse Aufgaben genutzt und an die persönliche Körpergröße angepasst werden.

Grundausstattung Werkzeug und Material

Ohne Werkzeuge und gewisse Materialien ist eine Werkstatt nutzlos. Doch was gehört zur Grundausstattung? Folgende Übersicht enthält Werkzeuge und Materialien, die jeder gut ausgerüstete Heimwerker besitzen sollte:

Werkzeuge
- Verschiedene Schraubendreher (Kreuz und Schlitz)
- Hammer
- Wasserwaage
- Sägen
- Metermaß
- Bohrmaschine
- Schere
- Cuttermesser
- Schraubenschlüssel-Satz
- Inbusschlüssel
- Akkuschrauber
- Kneifzangen
- Seitenschneider
- Bleistift
- Schleifpapier

Material und Zubehör
- Dübel
- Nägel
- Schrauben
- Klebstoff
- Leim
- Klebeband
- Kabelbinder
- Bohrer
- Handschuhe
- Schutzbrille
- Gehör- und Atemschutz

Nähere Informationen zu einzelnen Werkzeugen und deren Eigenschaften hat das Heimwerkerportal „selbst“ in einem Beitrag zur Handwerksbank ergänzt. Mehr zum Thema Schutzausrüstung lässt sich online bei Hornbach nachlesen.

Stauraum in Werkstatt und Werkbank

Damit sämtliche Werkzeuge ordentlich und griffbereit aufbewahrt werden können, ist ausreichend Stauraum gefordert. Besonders ratsam für Schraubendreher, Sägen und ähnliches ist ein Regalsystem beziehungsweise eine Aufhängung, welche direkt über der Werkbank an der Wand platziert wird. Unterschiedliche Vorrichtungen erlauben das schnelle Einordnen und Entnehmen der Einzelteile. Systemkörbe wiederum eignen sich perfekt zum Einsortieren von Kleinteilen wie Dübeln, Schrauben und Nägeln. Gute Systemlösungen machen das Befestigen direkt am Regal- beziehungsweise Aufbewahrungssystem möglich.
Auch direkt beim Kauf einer hochwertigen Werkbank lohnt es sich einen Blick auf den integrierten Stauraum zu werfen. Praktisch unterteilte Schubladen mit verschieden großen Fächern zum Unterbringen von Material und Werkzeug könnten gleichermaßen sinnvoll sein, wie Fächer für Werkzeuge und Befestigungsmöglichkeiten für den Schraubstock.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.