DRF Luftrettung im Einsatz

Eis, Schnee und Geschwindigkeit bieten Wintervergnügen, aber auch Risiken. Die Luftrettung hilft. (Foto: DRF Luftrettung)

Wintersport: Auf die Sicherheit achten

NÜRNBERG (pm/nf) - Berge, Sonne und Schnee – für Wintersportler ein Paradies. Pünktlich zu den Weihnachtsferien zieht es wieder zahlreiche Skifahrer, Snowboarder und Rodelfans auf die Piste. Doch Jahr für Jahr endet der Winterspaß für tausende Verletzte in der Unfallklinik. Denn Eis, Schnee und Geschwindigkeit bieten ein wahres Wintervergnügen, aber mit Risiken.
Ein Moment der Unachtsamkeit oder ein wenig zu viel Risikobereitschaft und schon ist ein Unfall passiert. „Gerade in den kalten Monaten häufen sich Einsätze in den Wintersportgebieten, denn auf den Skipisten oder Loipen ist der Hubschrauber häufig der schnellste Notarztzubringer. Darüber hinaus ist bei Wintersportverletzungen, wie Knochenbrüchen oder Kopfverletzungen, ein schonender Transport häufig besonders wichtig. Der Hubschrauber ist dazu besonders geeignet. Je nach Schwere der Verletzung kann ein schneller Hubschraubertransport in eine Spezialklinik sogar lebensrettend sein“, berichtet Christoph Lind, Rettungsassistent der DRF Luftrettung. Wenn ein Notfall passiert, kommt die schnellste Hilfe oft aus der Luft: Die DRF Luftrettung setzt an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark rund 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. Jedes Jahr starten die Besatzungen zu über 38.000 Einsätzen. In diesem Jahr feiert die gemeinnützig tätige Organisation bereits ihr 40-jähriges Jubiläum. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist sie dabei auf die Unterstützung von Förderern angewiesen. Mehr Informationen online unter www.drf-luftrettung.de oder www.facebook.com/drfluftrettung.
DRF Luftrettung gibt Tipps:
Die DRF Luftrettung gibt Tipps, was Sie beim Wintersport beachten sollten:
- Überprüfen Sie vor dem ersten Wintersporteinsatz Ihre Ausrüstung!
- Tragen Sie immer einen Helm – auch beim Rodeln! Er kann vor schweren Schädel-Hirn-Verletzungen schützen.
- Trinken Sie während eines Wintersporttages keinen Alkohol: Leicht können Sie mit Promille auf der Piste die Kontrolle verlieren.
- Passen Sie Ihre Geschwindigkeit stets Ihren Fähigkeiten an und achten Sie auf andere Wintersportler!
- Machen Sie ausreichend Pausen: Eine müde Muskulatur ist besonders verletzungsanfällig!
- Fahren Sie niemals abseits gesicherter Pisten, hier besteht Lebensgefahr durch Lawinen! Achten Sie stets auch auf Pistenfahrzeuge und Warntafeln!
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