Erlebnis für die ganze Familie: Nürnberg von oben bei einer Ballonfahrt

SERVICE (de/fi) - Nur vom Wind getrieben geht es für Mitfahrer einer Ballonfahrt in Nürnberg entlang der Pegnitz über das Nürnberger Land. Eine Reise mit einem unbekannten Ziel, denn der Weg bestimmt das Ziel. Die Ballonfahrt ist die wohl beliebteste Luftfahrt der Deutschen und etwas ganz Besonderes für Jung und Alt. Einen Logenplatz im Himmel können Sie sich zum Beispiel mit einem Ballonfahrt Erlebnisgeschenk von Fun4You.de sichern.

Am Startplatz der Wahl angekommen, können Gäste einer Ballonfahrt beim Aufrüsten des Heißluftballons behilflich sein. Die riesige Ballonhülle wird ausgebreitet, der Weidenkorb aufgestellt und die Mitfahrer erhalten eine Einweisung in das Verhalten an und im Korb. Mit Hilfe eines Ventilators wird die durch den Gasbrenner erwärmte Luft in die Hülle des Heißluftballons geblasen, bis dieser sich langsam aber sicher aufrichtet. Die warme Luft steigt nach oben und dies ermöglicht dem Heißluftballon den Auftrieb. Wenn alle Gäste ihren Platz im Weidenkorb eingenommen haben, wird die Halteleine gelöst und der Ballon erhebt sich majestätisch in den Himmel.

Ballonfahrten finden aufgrund der Thermik meist in den frühen Morgen- oder Abendstunden statt und dauern meistens zwischen sechzig und neunzig Minuten. In einer Höhe von dreihundert bis dreitausend Metern Höhe legt der Heißluftballon je nach Windstärke zwischen fünf und dreißig Kilometern Strecke zurück, bis der Pilot auf einer geeigneten Wiese oder einem Feld wieder landet. Dazu wird an der oberen Heißluftballonhülle der Parachute geöffnet, sodass die heiße Luft entweichen kann und der Ballon dadurch an Auftrieb verliert und kontrolliert dem Boden entgegen gebracht werden kann. Während der Fahrt wird der Ballon vom Verfolgerteam mit einem Auto am Boden verfolgt. Heutzutage sind Ballon und Verfolgerteam mit GPS und Funk ausgestattet, so dass das Begleiten am Boden einfach durchzuführen ist. Am Landeplatz angekommen, wird der Ballon wieder eingeladen und die Mitfahrer zum Startplatz zurück gebracht.

Der Traum vom Fliegen ist so alt, wie die Menschheit selbst und auch die Geschichte der Ballonfahrt hat eine uralte Tradition. Verfolgt man die Geschichte der Ballonfahrt so findet man bereits im 13. Jahrhundert Aufzeichnungen über Flugversuche des Benediktinermönches Olivier von Malsmesbury und im 15. Jahrhundert Meldungen über Ballonaufstiege aus China. Der erste offizielle Aufstieg eines Heißluftballons wurde im Juni des Jahres 1783 durch die Gebrüder Montgolfiere dokumentiert. Die Gebrüder Jacques und Joseph Montgolfiere ließen auf einem Marktplatz im Süden Frankreichs ein Gebilde aus Papier und Stoff zwischen zwei Holzmasten aufbauen und gegen Mittag in die Luft aufsteigen. Bereits im September des gleichen Jahres ließen die Brüder Montgolfiere im Beisein König Ludwigs XVI einen Hammel, eine Ente und einen Hahn mittels eines Heißluftballons in den Himmel fahren. Der Überlieferung zufolge soll sich aber der Hahn beim Landen ein Bein gebrochen haben. Zu Ehren des Königs sollten kurz darauf zwei Personen in die Luft aufsteigen. Vorgesehen hierfür waren damals zwei zum Tode verurteilte Sträflinge, doch durch Intervention des Adels sollten bei einem so wichtigen Weltereignis keine Sträflinge gen Himmel aufsteigen und so startete der Heißluftballon schließlich mit dem Marquis de Arlange und dem Comté de Rouchfourt an einem kühlen Novembermorgen im Jahre 1783 aus den Schlossanlagen von Versailles. Befeuert mit Holz, Papier, Stroh und Stoff landete der Ballon nach einer ruhigen Fahrt über Paris sanft und sicher 8 Kilometer vom Startplatz entfernt. Man verbrannte alles, was stark rauchte, da man damals der falschen Auffassung war, dass der Rauch für den Auftrieb sorgte. Aus der Zeit König Ludwigs stammt auch die Tradition der Ballonfahrertaufe, denn König Ludwig war der Überzeugung, dass die Ballonfahrt nur dem Adel vorbehalten werden durfte. Bis heute haben die Ballonfahrer diese Tradition erhalten und jeder Mitfahrer erhält nach der Fahrt und der dazugehörigen sanften Landung eine Taufe mit Sekt oder Champagner und die traditionelle Erhebung in den Adelstand der Ballonfahrer samt Adelstitelsverleihung.
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