Fair gehandelte Mode: Mit gutem Gewissen modisch in den Herbst starten

Start in den Mode-Herbst: Nicht nur schön, sondern auch fair gehandelt. (Foto: ©Iryna Prokofieva/shutterstock)

SERVICE (eo/fi) - So langsam wechselt das Sortiment in den Modegeschäften von dünnen Sommerkleidern zu der aktuellen Herbst-/Winter-Kollektion. Kurzarmoberteile werden durch Feinstrick- und später durch Wollpullover ausgetauscht, Bermuda-Shorts verschwinden und machen langen Jeanshosen Platz. In diesem Jahr steht sowohl der Herbst als auch der Winter ganz im Zeichen von knalligen Farben sowie weiten, bequemen Schnitten, mit denen man der kalten Jahreszeit zumindest optisch trotzen kann. Für viele modebewusste Menschen zählt jedoch nicht nur ein trendiger Auftritt. Sie wollen ohne schlechtes Gewissen einkaufen, um modisch in den Herbst zu starten und greifen daher zu Fair Trade gehandelter Ware. Welche Trends sind also dieses Jahr angesagt und wo bekommt man gute Qualität zu fairen Preisen, bei denen niemand Gewissensbisse haben muss?

Fair gehandelte Produkte – natürlich in Nürnberg

Bereits seit Jahren bietet Nürnberg viele Möglichkeiten, um fair gehandelte Mode und andere Produkte einzukaufen. So kann man als Konsument verhindern, dass Kinderarbeit oder die Ausbeutung der Entwicklungsländer weiterhin die Regel bleiben. Durch Fair Trade soll nicht nur die schwächere Position der Kleinbauern oder Produzenten am anderen Ende der Welt gestärkt werden – viele Verbraucher auch in Nürnberg wollen Verantwortung übernehmen und in Zukunft noch viele weitere Themenfelder „fairändern“. Wer sich näher mit diesem Thema auseinandersetzen will, dem sei die Broschüre "Nürnberg fairliebt" der Stadt Nürnberg ans Herz gelegt.

Weit über 100 Geschäfte in der fränkischen Stadt haben sich bereits mit Herz und Seele dem fairen Handel verschrieben. Dazu zählt beispielsweise das GLORE (globally responsible fashion), das sich unter anderem auf Kleidung und Beauty spezialisiert hat. Die Idee dahinter ist, den Respekt gegenüber den Menschen zu erhöhen, die unter suboptimalen Bedingungen die Dinge herstellen, die in Deutschland als selbstverständlich angesehen werden. Selbstverständlich kann man faire Kleidung auch überregional erwerben. Im Dritte-Welt-Shop gibt es zum Beispiel modische Leinenkleidung, bei der man ebenfalls sicher sein kann, dass man damit Entwicklungsländer unterstützt.

Die Modetrends im Herbst

Dieses Jahr wird es knallig, leuchtend und auffallend. Kein Wunder, ist die Trendfarbe doch Signalrot, mit der man sich von Kopf bis Fuß ausstatten kann. Ein Outfit Ton-in-Ton ist dieses Jahr total angesagt. Wer demnach noch keinen Mantel, kein Kleid oder Schuhe in Rot, Pink oder Brombeere im Schrank stehen bzw. hängen hat, sollte dringend ein Besuch in der Stadt einplanen. Von Kopf bis Fuß gilt es aber nicht nur bei den Farbtönen, sondern ebenfalls bei den Materialien. Sehr begehrt ist der klassische Jeans-Stoff - wer eine Jeanshose sowie eine Jeansjacke mit modischen Accessoires kombiniert, macht auf jeden Fall alles richtig. Man kann außerdem wieder Overalls zurückgreifen, die feiern nämlich ebenfalls ihr Comeback.

Ein absoluter Hingucker sind Kleidungsstücke im Colour-Blocking-Look. Dabei werden knallige Töne einer Farbgruppe (wie wäre es denn mit Rot?) wild miteinander kombiniert. Dabei kann man zum Beispiel verschiedene, einfarbige Kleidung miteinander verbinden. Wem das dann doch etwas zu aufregend ist, kann unter anderem auf einen Pullover zurückgreifen, der mit kontrastfarbenen Stoffeinsätzen ausgestattet ist. Dazu eine schlichte Jeans und das Outfit ist fertig. Ein Evergreen unter den Modetrends ist das Karomuster, welches man diesen Herbst wieder begrüßen darf. Ob zweifarbig oder kunterbunt, ob im Tartan- oder Vichy-Stil – Mäntel, Kleider und Hosen werden mit dem Muster ausgestattet.

Die Mode bleibt weiterhin politisch dank feministischer Slogan-Shirts sowie Symbol-Pullovern. Bereits im Sommer konnte man diesen Trend verfolgen. Shirts, Longsleeves sowie Pullis werden mit einem Statement auf der Brust versehen. Dieses muss sich natürlich nicht immer auf die Politik beziehen, es gibt viele Modelle mit lustigen, bunten Prints, auffallenden Mustern oder Slogans. Da dürfte für jeden etwas dabei sein.
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