Genuss im Sommer: Von leichten Mahlzeiten und ausreichend Flüssigkeit

So kommen Sie gesund durch den Sommer: Auf die Ernährung kommt es an. (Foto: bottlefish - pixabay.ocm)
 
Sorgen für ausreichend Flüssigkeitszufuhr im Sommer: Wassermelonen. (Foto: Edwin01 - pixabay.com)

SERVICE (ro/fi) - Bei den hohen Temperaturen im Sommer muss der Körper einiges leisten. Nicht nur die Hitze macht dem Organismus zu schaffen. Oft trägt eine ungünstige Ernährung zu Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und Trägheit bei. Mit einem sinnvollen Speiseplan lassen sich die Sommermonate sowohl zuhause als auch auf Reisen entspannter und vitaler genießen.

Magen-Darm-Probleme im Urlaub

Wenn im langersehnten Urlaub Magen und Darm verrückt spielen, ist der Frust groß. Eine Vielzahl leidet jedes Jahr unter dem Campylobacter Erreger und Salmonellen. Starker Durchfall und Bauchschmerzen sind die Folge. Sogar Kopfschmerzen, Brechreiz und Fieber sind denkbare Beschwerden. Lebensmittel wie Geflügelfleisch gelten als Hauptüberträger der Keime. Um auf Reisen das Risiko einer Magen-Darm-Infektion zu minimieren, sollte auch auf Mayonnaise, Hackfleisch, Rohmilch und rohes Fleisch verzichtet werden. Auch Desserts mit rohen Zutaten wie Tiramisu sind zu meiden. Weitere Tipps für Urlauber zum Vorbeugen:
- Wer in Ferien-Wohnungen und –Häusern kocht, sollte das Geschirr mit neuen Tüchern und Schwämmen reinigen. Oft sind die in den Appartements angebotenen Reinigungsutensilien unhygienisch.
- Mit Kühltasche einkaufen gehen, um die Kühlkette aufrecht zu erhalten.
- Hände regelmäßig mit Seife reinigen.
- Lebensmittel waschen, im Ausland am besten schälen.
- Fisch und Fleisch sorgfältig und vollständig durchgaren.

Um Magen- und Darmtrakt während Urlaubsreisen sowie im Alltag zu schonen, können die von Dr. Hittich angebotenen und auf Facebook präsentierten Gesundheitsprodukte hilfreich sein. Diese werden ausschließlich aus natürlichen Bestandteilen hergestellt und gelten als besonders verträglich. Derartige Ergänzungen können dazu beitragen den Magen-Darm-Trakt zu stabilisieren und die optimale Funktion der Verdauungsenzyme gewährleisten. Wurde Antibiotikum eingenommen, können bakterienhaltige Arzneimittel die Neubildung wertvoller Darmbakterien ankurbeln, um das Immunsystem zu stärken. Viele der nützlichen Bakterien im Darm werden durch Antibiotika abgetötet. Die Auswirkungen von Antibiotika auf den Darm wurden in einem separaten Artikel ausführlicher thematisiert.

Lauwarmer Tee statt Eis

Wenn das Thermometer die 30°C-Grenze übersteigt, greifen viele vermehrt zur Eiscreme. Schließlich ist Abkühlung gewünscht. Dass der kalte Genuss jedoch meist das Gegenteil verursacht, wissen viele nicht. Doch durch den Verzehr von kalten Speisen und Getränken wird das Schwitzen verstärkt. Der Grund: Alles was dem Körper kalt zugeführt wird, muss vor der Verdauung erwärmt werden. Der Körper schwitzt noch mehr als vorher. Wesentlich sinnvoller als Abkühlung sind lauwarme Tees oder ungekühltes Wasser sowie fruchtige Schorlen.

Flüssigkeitszufuhr anpassen

Je mehr geschwitzt wird, desto höher der Flüssigkeitsbedarf. Doch genau dieser wird leider viel zu häufig vernachlässigt. Mit stillem Wasser und ungesüßten Tees lässt sich der Durst besonders gesund stillen. Hochleistungssportler sollten zu isotonischen Getränken greifen. Auch wasserreiche Obst- und Gemüsesorten tragen zur Bedarfsdeckung bei. Besonders geeignet sind:
- Wassermelonen
- Grapefruit
- Papaya
- Pfirsich
- Ananas
- Apfelsinen
- Gurken
- Tomaten
- Spargel
- Zucchini

Mit 90,2 Prozent liegt der Wassergehalt bei Wassermelonen unter den Obstsorten am höchsten. Dicht gefolgt von Grapefruit (89%), Papaya (87,9%) und Pfirsich (87,5%).

Tipps zu Wasserbedarf und Quellen

Rund 40 Gramm Wasser benötigt ein Mensch pro Kilogramm Körpergewicht jeden Tag. Für Personen mit rund 50 Kilogramm Körpergewicht geht damit ein Flüssigkeitsbedarf von zwei Litern einher. Beträgt das Körpergewicht 60 Kilogramm sind es bereits knapp 2,5 Liter. Im Urlaub sollte darauf geachtet werden, dass es sich beim getrunkenen Wasser auch tatsächlich um Trinkwasserhandelt. Dies ist nicht in allen Ländern der Fall. Häufig muss Trinkwasser im Supermarkt gekauft werden, weil Leitungswasser nicht zum Verzehr geeignet ist.

Auf alkoholhaltige Getränke sollte bei Hitze möglichst verzichtet werden. Sie eignen sich nicht als Durstlöscher und wirken ermüdend. Auch Energydrinks sind nicht förderlich. Sie enthalten oft zahlreiche ungesunde Bestandteile. Auch das enthaltene Taurin, das von vielen Herstellern als leistungsfördernd suggeriert wird, ist nicht unverzichtbar. Schließlich wird die Aminosulfonsäure von Gehirn und Leber gebildet. Die leistungsfördernde Wirkung ist zudem bislang nicht nachgewiesen.

Leichte Speisen

Insbesondere im Urlaub neigen viele zu einer ungesunden Ernährungsweise. Cocktails am Pool, Pommes in der Stadt und Eiscreme mit Sahne am Abend. Derartige Speisepläne belasten die Verdauung unnötig, sorgen für zusätzlich Pfunde und beeinträchtigen das Gemüt ungeachtet. Doch Fettiges und Süßes liegt oft schwer im Magen, man fühlt sich schlapp und träge. Wer sich auch unterwegs gesund ernähren möchte, kann sich an den Essgewohnheiten vieler mediterraner Regionen orientieren. Hochwertiges Olivenöl, Fisch, Hülsenfrüchte und reichlich Gemüse prägen den Speiseplan der mediterranen Küche. Ohne das unangenehme Völlegefühl zu verursachen, versorgen leichte Salate, gegrilltes Gemüse und feinster Meeresfisch den Körper mit vielen gesunden Fetten, Eiweiß, Spurenelementen und Mineralstoffen. Leckere Früchte decken den Vitaminbedarf.
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