Gesund im eigenen Zuhause: Die besten Tipps für gesundes Wohnen

Glücklich und Gesund wohnen: So geht's. (Foto: © drubig-photo - Fotolia.com)

SERVICE (ba/fi) - Gesundheitsgefahren lauern manchmal dort, wo man sie am wenigsten erwartet: im eignen Zuhause. Der Mensch verbringt einen großen Teil seines Lebens in geschlossenen Räumen. Ein großer Teil ist davon die eigene Wohnung oder das eigene Haus. Nicht gerade eine schöne Vorstellung, dass man sich auch dort Gesundheitsrisiken aussetzt. Welche Faktoren das genau sind, und wie man dagegen am besten vorgehen kann, wird im Folgenden erläutert.

Wohngifte - was ist das genau?

Sie leiden häufig unter Symptomen wie Kopfschmerzen, tränenden Augen, Abgeschlagenheit und gereizten Schleimhäuten und wissen nicht woran das liegen kann? Liegen keine krankheitsbedingten Ursachen vor, so kann es an sogenannten Wohngiften liegen. Dazu zählen Schadstoffe, die in die Raumluft gelangt sind. Das kann die Gesundheit von Menschen sehr beeinträchtigen. Die Wirkungsweise dieser Gifte ist sehr unterschiedlich. Manche Stoffe wirken sofort. Es kann dann zu allergischen Reaktionen kommen. Andere Stoffe reichern sich im Körper an und machen sich erst im Laufe der Zeit bemerkbar.

Woher kommen die giftigen Stoffe?

Eine mögliche Ursache können Baumaterialien sein, die zum Beispiel in den Wänden oder in den Böden vorkommen. Wer gerade in der Bauphase für sein Eigenheim ist, der kann dieser Problematik vorbeugen. So können sie sich direkt an einen Baubiologen wenden. Dieser kann einem beratend zur Seite stehen, wenn neu gebaut, saniert oder renoviert wird. Eine weitere Quelle für diese Gifte können Einrichtungsgegenstände sein, wie Vorhänge, Teppiche oder die eigenen Möbel. Wer dieser Problematik vorbeugen will, der sollte darauf achten, dass keine oder kaum Schadstoffe darin enthalten sind. Orientieren kann man sich an Gütesiegeln, wie „natureplus“ oder „eco“.

Raumluftanalysen oder Wohnungsbegehungen können helfen, wenn man die Vermutung hat, dass die Wohnung belastet ist. Es ist zu empfehlen, einen Arzt aufzusuchen, sofern der Verdacht sich erhärtet, dass die Wohnung mit Schadstoffen belastet ist. Adressen von qualifizierten Messinstituten und Beratern findet man bei der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute e. V. In jedem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden, sofern sich herausstellt, dass die Beschwerden von Wohngiften hervorgerufen werden. Es gibt Umweltmediziner, die darauf spezialisiert sind, Krankheiten zu erkennen, die durch Umweltgifte hervorgerufen werden. Darüber hinaus kann die Krankenkasse kontaktiert werden, um Hilfe bei der Suche eines geeigneten Arztes zu bekommen.

Was getan werden kann

Es gibt Möglichkeiten, dieses Problem einzudämmen. Lüften kann eine Möglichkeit sein. Wer zu wenig lüftet, der geht das Risiko von Schimmelpilzbefall ein. Wer erste Anzeichen davon sieht, sollte sich so schnell wie möglich um eine Entfernung des Befalls kümmern. Die richtige Abwechslung von Heizen und Lüften, ist eine gute Voraussetzung für ein gutes Raumklima.

Welche Faktoren noch eine Rolle spielen

Nicht nur innerhalb des Hause, auch die einzelnen Umweltfaktoren spielen hier eine maßgebliche Rolle. Wer gesund leben und wohnen möchte, der ist auch auf eine gesunde Umwelt angewiesen. In vielen Regionen sind Ozonwerte ein wiederkehrendes Thema. Auch die Belastung des Grundwassers durch zu viel Nitrat wirkt sich auf die Umwelt und die Gesundheit der Menschen aus. Daneben gibt es noch andere Faktoren, die eine Rolle spielen. Eine Übersicht über die Regionen in Deutschland, die als besonders gesund gelten, findet sich in der folgenden Infografik (anklicken, um zur interaktiven Infografik zu gelangen):



Eine Infografik der BKM – Bausparkasse Mainz. Mehr Informationen unter www.bkm.de
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