Gesundheitsgefährdung durch Drucker am Arbeitsplatz: So wird das Risiko minimiert

Aus dem Büroalltag nicht wegzudenken: Der Drucker. (Foto: © fotofabrika - Fotolia.com)

SERVICE (sh/fi) - Egal ob Barcodedrucker, Fotodrucker oder 3D-Drucker es gibt zahlreiche verschiedene Geräte, die Druckerzeugnisse produzieren können. In nahezu jedem Büro finden sich Drucker, die für die Arbeit benötigt werden, denn leider hat sich der umweltschonende Trend vom papierlosen Büro noch nicht überall durchgesetzt.

Allerdings sind Drucker gesundheitlich nicht unbedenklich, vor allem, wenn sich die Drucker in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes von Mitarbeitern befinden. Dieses sollte unbedingt verhindert werden. Vor allem Laserdrucker sind im Hinblick auf ein erhöhtes Krebsrisiko unter Experten stark umstritten. Es werden Emissionen in Form von Lärm, Papier- oder Tonerstaub ausgestoßen. Es ist daher ratsam, Drucker in gewisser räumlicher Entfernung von Mitarbeitern zu positionieren, um deren Gesundheit zu schonen. Die beste Lösung ist an dieser Stelle ein separater Raum, in dem sich kein Mensch dauerhaft aufhält. Der Raum, in dem Drucker stehen, muss regelmäßig gelüftet werden.

Schadstoffausstoß durch Drucker minimieren

Weiterhin sollten lediglich Geräte mit anerkannten Zertifizierungen, die für die Einhaltung bestimmter Standards stehen, erworben werden, sodass davon ausgegangen werden kann, dass die Schadstoffe bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten. Dazu zählt auch, dass funktionierende Filter enthalten sind, die den Ausstoß von feinen Partikeln und Schadstoffen eingrenzen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Druckerpatronen ausgewechselt werden, da deren giftiger Inhalt nicht mit der Haut in Berührung kommen darf. Die jährliche Wartung sollte man Profis überlassen, die bei der Gelegenheit prüfen können, ob der Drucker unter dem Gesichtspunkt der Gesundheitsschonung alle gesetzlichen Vorgaben einhält. Sind noch ältere Geräte im Büro vorhanden, so sollten diese mittelfristig durch neuere, umweltschonendere Modelle ausgetauscht werden, damit der Schadstoffausstoß durch Drucker weitestgehend minimiert werden kann.

Das papierlose Büro als Alternative

Noch besser wäre es jedoch, so weit wie möglich auf Drucken zu verzichten. Vieles lässt sich in Zeiten des Internets auch online oder per E-Mail regeln, sodass das permanente, gesundheitsschädigende Drucken auf ein absolutes Minimum beschränkt werden kann. Es ist ratsam, stets kritisch zu hinterfragen, ob ein Druck wirklich unumgänglich ist. Ist es nicht auch möglich, gewisse Dokumente in der digitalen Version zu lesen? So spart man nicht nur den Ausstoß schädlicher Emissionen, sondern tut auch der Umwelt etwas Gutes. Eine digitale Verwaltung bietet zudem den Vorteil, dass man mit der Suchfunktion innerhalb von Sekunden Zugriff auf benötigte Informationen hat. Außerdem benötigt man keinen Platz für riesige Aktenschränke, sondern lediglich gute Kapazitäten auf dem Computer. Im Sinne der Gesundheit der Arbeitnehmer sollten sich Arbeitgeber mit der Problematik des Schadstoffausstoßes durch Drucker beschäftigen und die Situation bestmöglich gestalten.
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