Gesundheitsministerin impfte den Finanz- und Heimatminister gegen Grippe

Die bayerischen Minister Melanie Huml und Dr. Markus Söder werben für die Grippeschutzimpfung. (Foto: ©Wolfilser/Fotolia.com)
Huml und Söder werben gemeinsam für Grippeschutzimpfung

REGION (pm/nf) - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder haben gemeinsam für die Grippeschutz-Impfung geworben. Huml betonte am Dienstag: „Eine Grippe ist kein harmloser Schnupfen. Vielmehr handelt es sich um eine ernsthafte Erkrankung, die schwerwiegende Folgen wie eine Herzmuskelentzündung haben kann. Schutz davor kann eine Impfung bieten, für die jetzt der richtige Zeitpunkt ist.“ Finanz- und Heimatminister Söder unterstrich: „Als Gesundheitsminister habe ich damals selbst für die Grippeimpfung geworben. Jetzt unterstütze ich Gesundheitsministerin Huml gerne bei diesem wichtigen Anliegen.“


Huml, die approbierte Ärztin ist, impfte am Dienstag im Finanzministerium ihren Kabinettskollegen Markus Söder gegen die Grippe. Die Gesundheitsministerin betonte: „Mit einer Impfung schützt man nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen. Mein Appell an die Bürgerinnen und Bürger lautet daher: Lassen auch Sie sich gegen Grippe impfen!“ Söder ergänzte: „Die Impfung ist ein kleiner harmloser Stich, der aber große Bedeutung hat.“

Die Ministerin erläuterte: „Das Immunsystem braucht ungefähr zwei Wochen, um einen vollständigen Impfschutz aufzubauen. Vor allem chronisch Kranke, ältere Menschen ab 60 Jahren und Schwangere sollten sich impfen lassen. Die Kosten werden in der Regel von den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Unverzichtbar ist die Impfung zudem für das Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.“ Für die aktuelle Grippesaison 2016/17 wurden in Bayern bislang seit der 40. Meldewoche insgesamt 26 Influenzafälle nach Infektionsschutzgesetz durch die Gesundheitsämter an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) übermittelt. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 7 Fälle. Insgesamt wurden in der vergangenen Grippesaison 7.420 Erkrankungen im Freistaat gemeldet.
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