Iridiologie – schon seit langem gibt die Iris Aufschluss über Krankheitsursachen

Die Augen sind die Spiegel der Seele", weiß eine weit verbreitete Redewendung. Die naturheilkundliche Medizin geht da noch einen Schritt weiter. Ihr zufolge geben die Augen nicht nur Aufschluss über den Zustand der Seele, sondern auch über den Zustand des Geistes, des Körpers und auch über den energetischen Zustand des Menschen.

Bei der „Iridiologie“ handelt es sich um eine Hinweisdiagnostik, die über die Regenbogenhaut des Auges (Iris) vorgenommen wird. Durch mikroskopische Betrachtung der Iris sollen angeborene oder erworbene Schwächen erkannt werden. Die Irisdiagnostik geht davon aus, dass sich in der Regenbogenhaut des Auges viele Organe des menschlichen Körpers widerspiegeln. Durch veränderte Strukturen der Iris (Waben, Krypten, Lakunen) können somit Hinweise auf mögliche Dispositionen abgeleitet werden.

Die „Iridiologie“ ist also eine reine Befunderhebungsmethode und damit oftmals der erste Schritt zur Wahl einer geeigneten Therapiemethode aus der Naturheilkunde. Schon seit Jahrtausenden wird die Beobachtung der Regenbogenhaut zur Erkennung von Schwachstellen und Erkrankungen zu Rate gezogen. Unter Hippokrates, aber auch in den frühen Hochkulturen von Asien und Ägypten war bereits bekannt, dass man die Grundkonstitution eines Menschen am treffsichersten in dessen Iris ablesen kann, 1880 hatte dann der ungarische Arzt Dr. Ignaz Peczely in seiner Schrift „Die chronischen Krankheiten – Anleitung zum Studium der Diagnose aus den Augen“ die Iridiologie erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Mediziner hatte bei Patienten, die unter den gleichen Erkrankungen litten, häufig übereinstimmende Zeichen und Strukturen in der Regenbogenhaut (Iris) festgestellt. Auf dieser Grundlage erstellte er auch die erste irisdiagnostisch-topografische Karte. Er kann damit als „Vater der Iridiologie“ bezeichnet werden.


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