Mit Traumfigur in den Sommer starten: Mit gesunder Lebensweise zum Idealgewicht

Unersetzlich für eine gesunde Lebensweise: Ausreichend Bewegung, bevorzugt an der frischen Luft. (Foto: dimitrisvetsikas1969 (pixabay.com))
 
Frische ist Trumpf: Eine frische Ernährung ist nicht nur gesund, sondern auch lecker. (Foto: kkolosov (pixabay.com))
 
Damit das "Durchhalten" leichter gelingt, sollte man sich auch mal eine kleine Sünde gönnen. (Foto: johnkamatsos4 (pixabay.com))

SERVICE (ro/fi) - Wer verspürt ihn nicht, sobald das Wetter besser: Den Drang das ein oder andere Kilo loszuwerden. Doch radikale Diäten sind nicht nur eine große Belastung für den Körper, sondern führen auch nur selten zum dauerhaften Erfolg. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall: Der Jojo-Effekt schlägt zu und sorgt nach der Schlankheitskur für noch mehr Kilos auf der Waage. Wesentlich effektiver als eine kurzfristige Umstellung der Ernährung, ist eine dauerhaft gesündere Lebensweise. Welche Tricks bei der Realisierung helfen können, thematisiert der folgende Beitrag.

Mehr Bewegung in den Alltag integrieren

Ein Bewegungsmangel wirkt sich früher oder später schlecht auf die Gesundheit aus. In erster Linie sollte das Ziel darin bestehen, mit kleinen Anpassungen des persönlichen Verhaltens mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Kleine Änderungen, wie zum Beispiel statt dem Aufzug die Treppe zu nehmen oder den Weg zur Post statt mit dem Auto auf dem Fahrrad zurückzulegen, können das Bewegungspensum pro Woche deutlich steigern. Ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft fördert gleichzeitig die Konzentration und Leistungsfähigkeit. Mit ergänzendem Kraft- und Ausdauertraining werden unnötige Pfunde abgespeckt und der Organismus fit gehalten.

Optimierung der Ernährung

Besonders starken Einfluss auf den Körper hat die Ernährung. Ausreichend Sport und Bewegung sind zwar unverzichtbar, um gesund und schlank zu bleiben, doch dass, was täglich auf den Teller kommt, ist noch wichtiger. Grundsätzlich empfehlen Ernährungs- und Fitnessexperten bei Hauptmahlzeiten auf die richtige Zusammenstellung und Menge zu achten. 50 Prozent Gemüse und 25 Prozent Proteine, die beispielsweise durch mageres Fleisch oder Fisch erreicht werden, gelten als empfehlenswert. Blattgemüse enthält reichlich Nährstoffe und hat den Vorteil, dass es lang satt macht. Daher sollten Salate, Spinat und Co. häufiger zubereitet werden. Proteine zum Frühstück regen darüber hinaus die Fettverbrennung an.

Auch ein kleinerer Teller kann dazu führen, dass weniger gegessen wird. Viele Menschen nehmen zu viel Nahrung auf, was zwangsläufig zu einem Kalorienüberschuss führt. Diesen mit Bewegung wieder wettzumachen, ist eine Herausforderung, an der viele scheitern. Sinnvoller wäre es die Kalorienzufuhr zu kontrollieren und an den individuellen Bedarf anzupassen.

Fertigprodukte wie Tiefkühlpizza oder Dosen-Ravioli sollten vollständig vom Speiseplan verbannt werden. Sie enthalten ungesunde Zusatzstoffe und ein Übermaß an Kalorien. Der Verzicht auf alles, was bisher gut geschmeckt, wäre allerdings kontraproduktiv. Zu strenge Ernährungsumstellungen halten nur Wenige auf Dauer durch. Wird dann wieder wie gewohnt gegessen, summieren sich die kleinen Sünden schnell zu übermäßigem Verzehr, weil der Appetit wegen dem zuvor auferlegten Verzicht rasant zunimmt. Um den neuen und gesünderen Ernährungsplan erfolgreich und vor allem langfristig in den Alltag zu integrieren, sind Sünden in Maßen völlig in Ordnung. Um das Gewissen und sich das Abnehmen insgesamt zu erleichtern, können wissenschaftlich belegte Schlankheitsmittel verwendet werden. Bei formoline L112 handelt es sich zum Beispiel um ein Schlankheitsmittel, das mit Hilfe des Ballaststoffes Polyglucosamin Nahrungsfette im Körper bindet und gewährleistet, dass sie nicht verwertetet werden. Stattdessen scheidet der Organismus die Nahrungsfette direkt wieder aus. Dieser Effekt kann bei der Gewichtsreduzierung und dem Halten des Wunschgewichts hilfreich sein. Wirkung und Verträglichkeit des genannten Fettblockers wurden in klinischen Studien belegt. Dennoch gilt: Fettblocker sollten nie als Allheilmittel gegen Übergewicht betrachtet werden. Sie dienen lediglich als Ergänzung zur gesunden Lebensweise und unterstützen beim Abnehmen. Die Redaktion des Berliner Onlineportals berlin.de hat über formoline L112 berichtet und eine sinnvolle Empfehlung formuliert: „formoline L112 kann langfristig in Verbindung mit bewusster Ernährung und einem gesunden Maß an Bewegung eingesetzt werden, um das Idealgewicht zu erzielen und zu halten.“
Christine Platt, Ernährungsfachkraft bei der AOK in Erlangen hat in diesem Artikel ergänzende Tipps zur richtigen Ernährung erläutert.

Ernährungsmythen auf dem Prüfstand

Ernährungsmythen gibt es reichlich. Das Spektrum reicht vom angepriesenen Verzicht auf Mahlzeiten bis hin zur Empfehlung nach 18 Uhr nichts mehr zu essen. Besonders wenn es ums Abnehmen geht, sorgen derartige „Tipps“ für Verwirrung. Doch was ist dran an den Behauptungen? Die folgende Liste klärt drei Ernährungsmythen auf:

1. Fett reduzieren: Anders als viele Jahre behauptet, sind gesunde Fette elementar für den menschlichen Körper. Natürliche Fette aus Olivenöl oder Nüssen regen den Stoffwechsel an und können das Abnehmen fördern. Fettreduzierte Produkte sind dagegen zu meiden, weil sie häufig viel Zucker enthalten und dieser ist für die schlanke Linie schädlicher, als gesunde Fette.
2. Nach 18 Uhr nichts essen: Derartige Behauptungen sind falsch. Ob Gewicht zugelegt wird oder nicht, hängt nicht von der Tageszeit ab, zu der zuletzt gegessen wird. Die Kalorienmenge, die pro Tag zusammenkommt, ist ausschlaggebend. Stellt sich spät abends noch Hunger ein, sind leichte Snacks ideal.
3. Verzicht auf Mahlzeiten: Der vollständige Verzicht auf ganze Mahlzeiten wie Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot ist nicht ratsam, weil dadurch Heißhungerattacken verstärkt werden. Optimal sind regelmäßige Mahlzeiten mit gesunden Zutaten wie Gemüse und Proteinen. Am Ende des Tages ist ein Kaloriendefizit erforderlich, um Gewicht zu verlieren. Dieses Defizit sollte mit der Reduzierung der Kalorien pro Mahlzeit erreicht werden und nicht durch ihr Auslassen.

Das Nachrichtenmagazin Merkur.de hat weitere Ernährungsmythen zusammengefasstund mit Hilfe von Experten die Fakten aufgeführt.

Ausreichend Trinken und Schlafen

Von vielen vernachlässigt, wird die Flüssigkeitsaufnahme. Pro 20 Kilogramm Körpergewicht sollte es pro Tag rund ein Liter Wasser sein. Im Idealfall werden Wasser und ungesüßte Tees zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs eingesetzt. Fruchtsäfte und zuckerhaltige Limonaden sind nur in Maßen zu genießen, weil sie viel Kalorien bereitstellen. Gleiches gilt für Alkohol.
Menschen, die zu wenig schlafen, haben in der Regel einen verstärkten Appetit. Um die Kilos schwinden zu lassen und das Traumgewicht langfristig zu halten, sollte auf genügend Schlaf wert gelegt werden.
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