Neue Möglichkeiten nutzen: Tipps für den Start eines Online-Shops

SERVICE (pm/fi) - Mehr als zwei Drittel der Deutschen geht regelmäßig online shoppen. Kleidung, Elektronikartikel, Lebensmittel und sogar Medikamente werden bequem von zu Hause aus oder schnell mobil von unterwegs bestellt. Die Nachfrage nach Online-Shops nimmt zu und so steigt auch das Angebot: Immer mehr neue Online-Shops nehmen das Geschäft auf. Selten war es so einfach sich als neuer Händler zu etablieren, da heute digitale Technologien ganz neue Möglichkeiten für die Anbieter eröffnen. Warum also nicht selbst versuchen, einen eigenen Shop zu eröffnen? Hier sind 4 wertvolle Tipps für den optimalen Start:

1. Marktlücke finden

Der wichtigste Faktor für einen erfolgreichen Online-Shop ist eine gute Idee. Dafür sollte der Markt beobachtet und zu analysiert werden, um den richtigen Ansatz zu finden. Die Eröffnung eines Online-Shops will wohl überlegt sein, er soll ja schließlich ein langfristiger und wirtschaftlicher Erfolg werden. Daher sollte man sich im Vorhinein unter anderem folgende Fragen stellen: Was möchte ich an wen verkaufen? Welches Konsumentenbedürfnis stillt mein Produkt? Gibt es potentielle Konkurrenten bzw. bereits einen Online-Shop in der angestrebten Nische? Wenn ja, muss das eigene Profil spezifiziert werden. Am besten ist es, nach der Konkurrenzanalyse zunächst nur eine kleine Produktpalette im Online-Shop anzubieten und das Sortiment erst nach und nach aufzustocken, um kein erhöhtes Risiko einzugehen.

2. Businessplan erstellen

Der Umsatz im Online-Handel ist laut einer Untersuchung von Statista zwischen 1999 und 2015 um mehr als 40 Milliarden Euro gestiegen. Potentielle Gründer sehen genau darin die Motivation, in einen eigenen Online-Shop zu investieren. Um in der Anfangsphase den Überblick zu behalten, hilft vor allem ein Businessplan. In ihm sollten eine Wettbewerbs- und Zielgruppenanalyse, ein Marketingplan und die im Vorfeld und auch zur Instandhaltung des Online-Shops anfallenden Kosten enthalten sein. Ist der Shop erfolgreich, fallen zudem noch Ausgaben für größere Warenräume, Logistik und eventuell Personal an.

3. Produkte ansprechend präsentieren

Viele Faktoren tragen zum Erfolg eines Online-Shops bei: Intuitiver Aufbau, Auswahl und Platzierung von Bildern sowie sinnvolle Einbettung von gehaltvollem Content. Informativ und anschaulich beschriebene Produkte verkaufen sich besser als ungenau oder nur spärlich beschriebene Waren. Mit einer guten Auswahl an professionellen Produktbildern aus unterschiedlichen Blickwinkeln können potentielle Kunden das Produkt ausgiebig betrachten. Videos, die zeigen, wie das Produkt eingesetzt werden kann, sind ebenfalls eine gute Idee, denn potentielle Kunden können den Gegenstand via Internet schließlich weder riechen, berühren noch anprobieren.

4. Bezahlmöglichkeiten ausschöpfen

Je nachdem, ob ein Online-Shop national oder international aufgestellt sein soll, empfiehlt es sich, möglichst viele gängige Bezahlmethoden anzubieten. Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen für Baukastensystemen finden sich auf der Seite von 1&1. Die meisten Kunden in Deutschland zahlen vorzugsweise per Lastschrift, Rechnung oder per PayPal. Weniger beliebt ist die Kreditkarte, die jedoch von internationalen Kunden bevorzugt wird. Die Liste an möglichen Zahlungsmethoden in Online-Shops wird zudem von Jahr zu Jahr länger. Je mehr sichere Bezahlmöglichkeiten angeboten werden, desto einfacher gestaltet sich im Endeffekt der Kaufprozess für den Kunden und desto wahrscheinlicher ist es, dass er im Endeffekt auch etwas in dem Online-Shop kauft.


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